Scalära Cup 2022: Bericht zum 3. Rennen

Starke Zahlen nach dem «Spring-Race-Break»

Frühlingsferien und Feiertage zwischen den Rennen haben Vor- und Nachteile. Den wöchigen Unterbruch vom April Rennen bis zum dritten Durchgang des Scalära Cups nutzten die Fahrerin und die Fahrer wieder sehr unterschiedlich. Ein zweiter solcher Unterbruch folgt noch im Herbst vor dem Finaldurchgang. Die Freude im Verein war gross, dass sich (fast) alle wieder einmal gemeinsam an der Rennbahn trafen.

Warmup

Frühlings Unterbruch hin oder her. Bereits in den Aufwärmrunden schenkte man sich nichts und jeder versuchte auf seiner Lieblingsspur einen Marker mit einer möglichst tiefen 7er-Zeit zu setzen. Die Jahreszeit und das feuchte Klima ausserhalb des Gebäudes sorgten dafür, dass im Vereinslokal eine hohe Luftfeuchtigkeit für gute bis bissige Grip-Verhältnisse sorgten. Es war kein Vergleich zu den trockenen Wintermonaten. Den Fahrzeugcheck für den Einstieg in den Parc Fermé führte unser Präsident durch. Alle SSR24 Fahrzeuge entsprachen, zur Freude aller, dem Reglement.

Rennen

Nach einem harmonischen Start wurden die Spuren von Minute zu Minute schneller. Auffällig wenige, bis gar keine Unterbrüche, brachten die Rennleiterin oder die Rennleiter zum Wohle des Renn-Flows nie in eine Stresssituation. Alle fuhren sehr fokussiert und nach ihrem eigenen Race-Plan. Die persönliche Taktik hing mit der Absolvierung der Spurreihenfolge und der kurzen Zwangspause zusammen.

Dem «Spring-Race-Break» zum Trotz entstand ein frühlingshaft erfrischendes rasantes und flüssiges Slotrace. Der Ausgang war erneut, wieder zur Freude von allen, bis zum Schluss sehr knapp und hitchcockmässig spannend. Nur ein Drittel einer Runde distanzierte den zweiten vom ersten Platz. Eberhard konnte als Rennleiter im sechsten Durchgang seine Konkurrentin und seine Konkurrenten aus der Zuschauerrolle beobachten und fieberte mit, wo er sich zum Schluss mit seiner Viper rangiert.

Getreu dem Motto «Break» kam es zu einigen Brüchen im Vergleich zu den letzten Rennen. Fabrizio unterbrach seine sieglose Zeit seit September 2021 und gewann vor Marco. Sie beide sorgten dafür, dass die Siegesserie von Pascal unterbrochen wurde. Gemeinsam brachten sie die Spannung zurück auf das Meisterschaftstableau. Zudem brachen Marco und Co. den Rekord und zauberten so viele 6.9 Sekunden Rundenzeiten auf die Holzbahn wie noch nie. Und mit über 333 gefahrenen Runden in 40 Minuten wurde auch dieser Rekord pulverisiert. Die durchschnittlichen Rundenzeiten von Platz 1 (7.194 s) bis Platz 6 (7.374 s) waren auch noch nie so schnell und so nahe beisammen (0.18 s). Starke Leistungen mit starken Zahlen!

Fazit

Der Ausgang der Meisterschaft ist wieder offen! Das Niveau steigert sich weiterhin von Rennen zu Rennen. Herausfordernde Zeiten stehen der Pilotin und den Piloten bevor. Die Agenda verspricht viel Rennaction im Sommer. Am 18. Juni mit dem zweiten Rennen der SSR Swiss GT Masters Serie in Chur, dem vierten Lauf des Scalära Cups am 6. Juli und dem fünften Durchgang am 31. August. Let’s Race!

PlatzFahrerRundenDurchschnitts-RundenzeitRückstand
1#9 Fäbi Reich333.627.194 s 
2#95 Marco Ludwig333.247.203 s0.38 R
3#96 Pascal Hirsiger329.447.285 s4.18 R
4#55 Eberhard Karp328.767.303 s4.86 R
5#13 Tamara Rensch 326.947.345 s6.68 R
6#00 Livio Brugger 325.467.374 s8.16 R
Ergebnis drittes Rennen 2022

Scalära Cup 2022: Bericht zum 2. Rennen

Flotte Rekorde

Wie immer raste die Vorbereitungszeit bis zum Rennen. Die einen trainierten auf der Rennstrecke, die anderen feilten an den Details der Rennautos. Leider fehlte Fabian im Rennen aufgrund von Proben für einen Auftritt mit seiner Musikband. Dank den Frühlingsferien wieder einmal mit dabei, mit absolutem Topspeed, war Gian Finn (12 Jahre alt).

Warmup

Das Instagram Battle als Orakel für den Rennsieg gewann Pascal knapp. Wie immer waren alle gespannt, ob die Community Recht behalten wird.

Das Warmup kurz vor dem Rennen nutzten alle um sich mit den aktuellen Grip-Verhältnissen vertraut zu machen. Und die waren optimal. Bahn und Luftfeuchtigkeit waren nach den Vorstellungen der Pilotin und der Piloten. Auf allen fünf Spuren konnte voll attackiert werden. Die magische 7-Sekunden-Grenze hatte keine Chancen mehr sich zu behaupten.

Die technische Abnahme der Rennautos war dieses Mal ohne irgendwelche Beanstandungen zur Routinearbeit verkommen. Marco, hocherfreut, fand keine Mängel und die Pendenzen von der letzten Abnahme waren allesamt erledigt worden. Nichts sprach dagegen, dass die Corvette, der R8, der M3, der Jaguar und die ganze Porsche Armada zur Zeitenhatz starten durften.

Rennen

Der Start der Top-5 Fahrer (gemäss Cup-Zwischenrangliste) war etwas harzig. Alle versuchten so schnell wie möglich ihre GT-Boliden auf der Holzbahn auf Renntempo zu trimmen. Dies gelang während den ersten acht Minuten vom ersten Umgang nicht immer wunschgemäss und zugegeben, etwas harzig. Niemand blieb fehlerfrei und versuchte dies mit mehr oder weniger Erfahrung auszugleichen. Alle waren froh über den ersten Unterbruch und der erforderliche Spurwechsel kam wie gerufen. Das Niveau von allen steigerte sich ab den zweiten acht Minuten merklich. Der Grip ebenso. Regelmässig konnten 6er Zeiten auf den zwei Bildschirmen (neu!) bewundert werden. Ein flottes Rennen entwickelte sich. Die Zeiten liessen erahnen, dass sich an der Spitze fünf Fahrer jagten. Tamara und Livio versuchten alles um so lange wie möglich dran zu bleiben. Ein Lacher für alle: Als Pascal 87 Sekunden vor dem Ende des Durchgangs bereits die Stecker des Reglers zog. Völlig fokussiert irrte er sich wegen einer Chaosphase und deutete dies als Durchgangsende. Wie in anderen Sportarten ist auch bei uns erst Schluss, wenn die Sirene ertönt. Das Rennen steigerte sich von flott zu rasant. Die Spannung hielt bis zum Schluss. Anhand der bereits traditionellen gemeinsamen Auswertung nach Rennende, kam es zu einigen neuen Rekorden nach 40 Rennminuten. Aufgezählt nur auszugsweise einige der taufrischen Bestleistungen: So viele 6 Sekunden Rundenzeiten wie noch nie, so viele Gesamtrunden wie noch nie, die schnellste Durchschnittsgeschwindigkeit für das gesamte Rennen, mit Gian Finn der jüngste Podiumsfahrer der Geschichte (sensationeller dritter Platz) und Pascal brachte es fertig erstmals dreimal hintereinander zu gewinnen (saisonübergreifend). Alles das hatte es so noch nie gegeben! Marco auf Platz 2 war aber nahe an Pascal dran (innerhalb derselben Runde). Eberhard (ganz ganz knapp hinter dem Youngster), Fabrizio, Tamara und Livio komplettierten die Rangliste.

Fazit

Gian Finn beindruckte mit seiner lockerflockigen Leistung und mit seinem Podiumsplatz alle! Bravo! Pascal wird im nächsten Rennen der einzig Gejagte sein, damit ihm der lupenreine Sieg-Hattrick in derselben Saison verwehrt werden kann. Das nächste Rennen ist am Mittwoch, 8. Juni 2022. Es folgen weitere Rennen über die Sommermonate Juli und August. Das wird heiss! Let’s Race!

PlatzFahrerRundenDurchschnitts-RundenzeitRückstand
1#96 Pascal Hirsiger331.867.232 s 
2#95 Marco Ludwig331.127.249 s0.74 R
3#67 Gian Finn Ludwig327.667.325 s4.20 R
4#55 Eberhard Karp327.427.330 s4.44 R
5#9 Fäbi Reich325.427.377 s6.44 R
6#13 Tamara Rensch 316.667.579 s15.20 R
7#00 Livio Brugger 313.387.659 s18.48 R
Ergebnis zweites Rennen 2022

Scalära Cup 2022: Bericht zum 1. Rennen

Rasanter Saisonauftakt

Die Rennsaison 2022 ist sowas von lanciert! Am 26. Februar stand das erste Rennen der SSR24 Swiss GT Series auf dem Programm. Kurz darauf, am 9. März, startete unser Scalära Cup in die zweite Saison. Unsere Vorfreude ist ungebrochen wie vor einem Jahr. Der Saisonauftakt ist geglückt!

Warmup

Die Instagram Umfrage dominierten die Fans von Tamara. Die Community erhoffte sich in grosser Überzahl Tamara als Siegerin. Die Spezialumfrage für den Vereinspräsident Fabrizio deutete ihn in der Mehrheit auf Platz 2.

Die Einfahr- und Aufwärmturns zeigten sofort auf, dass die Rundenzeiten der Fahrerin und der Fahrer äusserst nahe beieinanderlagen. Die mittlerweile berühmt berüchtigten Kampfsport Duelle im Rennen kündigten sich bereits im Warmup an.

Vorbereitung ist alles. Und sowieso wenn etwas mehr als drei Monate Rennpause überbrückt werden mussten. Der persönliche Zeitplan für Arbeiten in der Pitlane musste aufgehen. Ans Auto, die Pneus und ans Fahrtraining musste gedacht und daran gewerkelt werden. Alles musste passen, um nach dem langen Unterbruch «On Top» zu sein. Die technische Prüfung der GT-Boliden machte Marco gemäss Reglement. Alle neugierigen und aufmerksamen Augen fanden mit Marco ein paar kleinere Mängel. Diese Beanstandungen besprach man gemeinsam mit dem Hinweis, diese bis zum nächsten Rennen zu beheben. Sportlich fair waren alle damit einverstanden. Alle geben immer ihr Bestes, damit die Autos den SSR24-Vorgaben entsprechen.

Technische Kontrolle
Scalära Cup 2022 Rennen 1

Qualifying

Livio durfte auslosen und zog die Spur 5. Schon letztes Jahr mühte man sich auf dieser Spur auf der Hatz nach der perfekten Runde ab. Diese Art der Bestimmung der Startaufstellung erzeugt einen speziellen Druck. Diese seltene Aufgabenstellung wird beim Scalära Cup nur vor dem ersten Rennen durchgeführt und bleibt somit ein Unikum in der Vereinsmeisterschaft. Es ist schon ein spezielles Gefühl, wenn die eigene Fahrt von Allen im Raum beobachtet wird. Die jeweils beste Rundenzeit von Tamara und allen Fahrern lagen innerhalb von nur einer halben Sekunde. Eindrücklich. War das bereits der erste Hinweis auf den Verlauf des Rennens und die diesjährige Meisterschaft?

Pascal 7.452, Eberhard 7.531, Marco 7.668, Fabrizio 7.685, Tamara 7.692, Fabian 7.745, Livio 7.903

Technische Kontrolle
Scalära Cup 2022 Rennen 1

Rennen

Draussen kalte Jahreszeit, heisst drinnen kalte Pneus und tiefe Luftfeuchtigkeit. Dementsprechend winterlich war auch der Grip auf der Rennstrecke. Während des Rennens, kam es sehr auffällig kaum zu Unterbrüchen. Die Trainingssessions haben sich gelohnt. Ausgeglichen und spannend war es bis zum letzten Durchgang. Lange schien jeder Rennausgang möglich. Schlussendlich kam es zu einem engen Zweikampf um den Sieg zwischen Fabrizio und Pascal. In der Rangliste, zuoberst Pascal vor Fabrizio und Eberhard, waren nur acht Runden weniger am unteren Ende bei Tamara festgehalten. Bei sieben Rennautos fiel somit niemand ab und das Schlussresultat hätte mit etwas anderem Rennverlauf durchaus auch anders ausfallen können.

Rangliste
Scalära Cup 2022 Rennen 1

Fazit

Das erste Rennen der zweiten Ausgabe vom Scalära Cup macht definitiv Lust auf mehr. Spannende Rennen mit völlig offenem Ausgang und einer Menge Spass sind zu erwarten. Regelmässige Wechsel in der Gesamtführung werden wahrscheinlich sein und keine Langweile aufkommen lassen. Niemand ist als alleiniger Topfavorit zu erkennen. Alle wollen immer schneller werden. Die SSR24-Technik wird immer besser verstanden. Details und die Tagesform können und werden entscheiden. Das nächste Rennen ist am Mittwoch, 27. April 2022. Wir wünschen uns weitere Rennfahrerinnen und Rennfahrer als spannende Ergänzung des Teilnehmerfelds. Let’s Race!

PlatzFahrerRundenDurchschnitts-RundenzeitRückstand
1#96 Pascal Hirsiger316.247.592 s 
2#9 Fäbi Reich315.527.606 s0.72 R
3#55 Eberhard Karp314.427.633 s1.82 R
4#95 Marco Ludwig312.847.672 s3.40 R
5#00 Livio Brugger 309.207.764 s7.04 R
6#16 Fabian Camenisch308.767.775 s7.48 R
7#13 Tamara Rensch 307.847.796 s8.40 R
Ergebnis erstes Rennen 2022

Termine 2022

Scalära Cup Pokale

Die Termine 2022 sind Online unter Rennbetrieb/Scalära Cup publiziert.

Neu wird es 2022 eine Junior-Wertung geben, welche aus 3 ScaläraCup-Läufen besteht. Dementsprechend sind 4 Läufe in der Ferienzeit angelegt. Mehr Details hierzu werden im Reglement publiziert.

Let’s Race!

Scalära Cup Pokale

Scalära Cup:
Bericht zum 3. Lauf

Ein heisses Rennen

Warmup

Wer legt vom Spitzentrio vor? Wer zieht von den Verfolgern nach? Gibt es einen dritten Sieger*in im dritten Scalära Cup-Rennen? Diese und weitere Fragen beschäftigten die Racer*in seit dem zweiten Lauf. Unsere Community auf Instagram tippte auf Marco und Fabrizio. Die Vorbereitungen zum dritten Rennen stimmten (vor allem dank den feinen Hot Dog’s von Tamara und Fabrizio 🙂 und nach den bereits verinnerlichten technischen Abläufen waren alle bereit fürs Rennen.

Rennen

Vom Start weg begann die Hetzjagd in der Hitzewelle. Tamara gab gleich den Tarif bekannt: «Motorsport ist Kontaktsport!» Allen war somit klar, was das bedeuten wird. Attacke! Erfreulich ausgeglichen zeigte sich das Niveau der Racer*in. Ein schweisstreibendes und heisses Rennen forderte die Piloten*in. Marco und Eberhard schwächelten zu Beginn, starteten danach zur erforderlichen Aufholjagd. Pascal rettete seinen Vorsprung noch hauchdünn vor Marco ins Ziel. Dies aber einige Runden hinter dem souveränen und top motivierten Fabrizio. Tamara machte den fulminanten Vierfachsieg für Porsche klar. Nicht schlecht! Tamara blieb dabei aber nur einen Wimpernschlage vor ihrem Verfolger. Eberhard und Fabian kämpften hinter der einzigen Frau im Lineup wacker bis zum Schluss.

Fazit

Schon Halbzeit im Scalära Cup! Ein heisses Rennen bescherte den dritten Sieger im dritten Rennen. Das Renngeschehen war spannend ausgeglichen und spiegelt sich in der neuen Gesamtrangliste wider. Nun macht der Scalära Cup Sommerferien. Und schon ist eine neue Frage da: «Wer kommt wie aus der Sommerpause raus?» Das klärt sich im nächsten Rennen am Mittwoch, 15. September 2021. 

Let’s race / schwitz und schöne Sommerferien allerseits!

Parc_Ferme
PlatzFahrerRundenDurchschnitts-RundenzeitRückstand
1#9 Fäbi Reich319.567.510 s 
2#96 Pascal Hirsiger311.987.693 s7.58 R
3#95 Marco Ludwig311.767.698 s7.80 R
4#13 Tamara Rensch 310.567.728 s9.00 R
5#55 Eberhard Karp310.447.731 s9.12 R
6#16 Fabian Camenisch300.127.997 s19.32 R

Scalära Cup: Bericht zum 1. Lauf

Am Mittwoch, 21. April 2021, war es endlich soweit. Der erste Lauf von unserem Clubrennen, dem Scalära Cup, stand in der Agenda. Gross war die Vorfreude und dementsprechend auch die Spannung auf dieses spezielle Ereignis.

Wagenabnahme nach SSR24- Reglement.

Zuerst ein kleiner Rückblick: Vor ungefähr einem Jahr stand unsere 5-spurige Holzbahn und war am Strom angeschlossen. Der erste Meter mit einem Slotcar konnte zaghaft zurückgelegt werden. Die Pandemie brachte wie alles andere auch unsere Planungen gehörig durcheinander. Geduldig warteten wir auf den Entscheid der Behörden, welcher uns erlaubte unsere Vereinsmeisterschaft unter fairen Bedingungen beginnen zu können. Dieser ersehnte bundesrätliche Entscheid fiel am 14. April 2021. Weil unser TK-Chef gute Vorarbeit geleistet hatte, konnten wir den Termin für den ersten Lauf schon auf eine Woche später ansetzen.

Der grosse Moment für unseren kleinen und jungen Verein kam also nun am 21. April 2021. Wir trafen uns ab 18 Uhr in unserem Vereinslokal und holten unsere GT-Rennautos aus den Boxen. Nach ein paar (kleineren und grösseren) Handgriffen waren alle bereit fürs Warmup. Während dem Einfahren verbesserte unser Bahnchef mit Geschick den Grip und die Rundenzeiten purzelten wie ein zu hoher Stapel gebrauchter Rennreifen. Nach diesem Einfahren folgte von unserem TK-Chef ab 19.30 Uhr die Wagenabnahme nach dem SSR24-Reglement. Weil er auch am Meisten für unsere Autos besorgt war, kam es unter seinem geübten Auge zu keinen unvorhergesehenen Überraschungen. Die sechs Slotcars parkierten nach der Abnahme ohne Beanstandungen wie üblich im «Parc Fermé».

Qualifying

Das erste Qualifying auf der ausgelosten Spur Nr. 5 schoss uns zum ersten Mal so richtig das Racer-Adrenalin in die Adern. Natürlich wollte jeder nach drei Solo-Runden zuoberst auf der Rangliste stehen. Fabrizio gelang dieses Kunststück und er setzte sich bis 21 Uhr mit 7.237 Sekunden vor Marco, Pascal, Eberhard, Fabian und Tamara durch.

Platz Fahrer Qualifying-Zeit
1 #9 Fäbi Reich 7.237
2 #95 Marco Ludwig 7.289
3 #96 Pascal Hirsiger 7.467
4 #55 Eberhard Karp 7.599
5 #16 Fabian Camenisch 7.821
6 #13 Tamara Rensch 8.189
Quali-Resultat (3 Runden, die schnellste Runde zählt)

Rennen

Kurz nach dieser Qualifikation starteten wir mit dem ersten Lauf des Scalära Cups. Sofort attackierten unsere zwei Slotcar-Routiniers Eberhard und Marco vom Start weg und gaben das rasante Renntempo vor. Die drei mitfahrenden Rookies, von den Renn-Eindrücken und dem gewaltigen Surren der Maschinen, beeinflusst, versuchten einigermassen mitzuhalten. Erst als der kart-erprobte Fabrizio ins Renngeschehen eingriff, bekamen Eberhard und Marco einen ernstzunehmenden Konkurrenten. Es entwickelte sich so ein spannender Dreikampf an der Spitze mit Marco, Eberhard und Fabrizio. Am anderen Ende duellierten sich Tamara und Fabian. Dazwischen fuhr Pascal sein «eigenes» Rennen. Je länger das Rennen dauerte (acht Minuten pro Spur), desto mehr ging es an die Konzentration. Alle lösten die Aufgabe mit Bravour. Das erste Rennen fand gegen 22 Uhr nach 1854 Runden einen würdigen Abschluss mit einem klaren Sieger. Die Rangliste sah nach 40 Rennen-Minuten so aus: 1. Marco (#95), 2. Fabrizio (#9), 3. Eberhard (#55), 4. Pascal (#96), 5. Tamara (#13), 6. Fabian (#16).

Platz Fahrer Runden Durchschnitts-Rundenzeit
1 #95 Marco Ludwig 328.26 7.311 s
2 #9 Fäbi Reich 321.12 7.474 s +7.14 R
3 #55 Eberhard Karp 320.10 7.498 s +8.16 R
4 #96 Pascal Hirsiger 312.12 7.689 s +16.14 R
5 #13 Tamara Rensch 287.78 8.340 s +40.48 R
6 #16 Fabian Camenisch 286.42 8.379 s +41.84 R
Ergebnis des 1. Laufs

Nach dem Rennen kam es sofort zum Austausch und zum Fachsimpeln. Den Abend schlossen wir mit der gemütlichen Rennanalyse an unserer Tata-Bar ab.

Fazit

Wir freuen uns sehr über unsere Leistungen im ersten Vereinsrennen und sind schon voller Tatendrang für das zweite Rennen am Mittwoch, 19. Mai 2021. Let’s race!

Text: Pascal Hirsiger
Fotos: Eberhard Karp, Pascal Hirsiger

Parc Fermé
Formation nach dem Rennen gemäss Rangliste