Hier findest du alle Informationen und der zeitliche Ablauf zu unserem Römerrennen Curia Raetorum XV. Wir freuen uns auf ein spannendes Ausdauerrennen im Februar 2026 mit dir. Möchtest du auch mitfahren, dann melde dich bitte an (mit Angabe für Mittagessen ja oder nein).
Nach dem Rennen das Vergnügen: Unsere «After-Race-Party» macht allen viel Spass, hat sich bewährt und wir halten daran fest. Gerne bleiben wir nach der Rennaction bei tollen Gesprächen noch zusammen und geniessen das Angebot unserer Tata Bar. Immer wieder gibt es kulinarische Überraschungen. Sei auch du dabei, wenn nach dem Rennen die Gemütlichkeit auf der Poleposition steht.
Das Rennen «Pizoggel1000» beendet die Rennsaison im November. Doch bereits nicht einmal zwei Monate später beginnt mit der Neujahrs-Challenge das neue Jahr und damit eine neue MRC Chur-Slotracing-Saison. Wir wünschen Dir ein gutes, gesundes und erfolgreiches neues Jahr!
Warm Up
Bereits zum fünften Mal starteten wir nun mit unserer Challenge in ein neues Jahr. Fabrizio, unser Alltime-Rekordsieger, ist bis jetzt als einziger auf dem Pokal verewigt. Es war an der Zeit, diese Serie zu brechen und einen neuen Namen auf den Sockel zu montieren. Die ersten Willigen nutzten bereits den Freitagnachmittag vor dem Rennen, alle anderen stiessen am Raceday dazu. Am verschneiten Samstagmorgen surrten kurz nach 8 Uhr die Elektromotoren. Das Fachsimpeln, Pröbeln und Testen nahm seinen Lauf. Viele Runden und Moosgummipneus später lud das Sandwich-Buffet zur Mittagspause. Top verpflegt und top motiviert war die technische Abnahme der vierzehn (14!) SSR24 Rennautos reine Formsache.
Qualifying
Tamara würfelte zur Freude aller die Spur 3 als Einteiler für den Rennstart. Markus und Michele führten nach je drei Runden die Quali-Rangliste vor unserem Stammgast Valentin an. Die Gastfahrer aus dem Vorarlberg holten sich die Plätze 10 (Herbert), 12 (Wolfgang) und 13 (Fredi). Auf allen anderen Plätzen verteilten sich Tamara und die sieben MRC Starter (Fabrizio, Pascal, Lukas, Yannick, Andy, Eberhard, Andreiko).
Rennen
Die Gruppe mit den Startplätzen 8 bis 14 eröffneten die Rundenjagd im 2026. Diszipliniert und schnell lotsten sie ihre GT-Boliden durch die Kurven der Holzrennbahn. Die Streckenposten und der Rennleiter mussten sehr selten eingreifen. Tamara und Herbert konnten sich etwas absetzen. Dahinter folgten Eberhard und Yannick (beide innerhalb derselben Runde, mit einem Abstand von ca. einem halben Meter). Hinter Wolfgang, Andy und Fredi klassierte sich Andreiko in seinem zweiten Rennen seit seiner Premiere am letzten Pizoggel1000. Er kämpfte wacker mit einem kleinen technischen Defekt am Auto und sammelte weitere Erfahrung für die kommenden Highlights in diesem Jahr. Natürlich führen wir unsere Top-Rennen Curia Raetorum XV, Scalära Cup und Swiss GT Series auch im 2026 wieder durch.
Die zweite Gruppe mit der Qualifikantin und den Qualifikanten von den Plätzen 1 bis 7 liessen ebenfalls nichts anbrennen und zeigten eine solide Performance. Sogar Rundenzeiten unterhalb 7 Sekunden waren schon möglich und liessen durch den akustischen Hinweiston immer wieder lautstark aufhorchen. Yannick fiel auf die Platzierung geachtet aus der oberen Hälfte zurück auf Platz 10. Seinen Platz erbte Tamara. Valentin, Lukas und Pascal beendeten das Rennen innerhalb von knapp eineinhalb Runden. Michele und Markus konnten die Pace von Fabrizio (schon wieder er! 😉 nicht ganz mithalten, sicherten sich aber die Podestplätze 2 und 3. Fabrizio schaffte es erneut, mit seinem Können alle zu düpieren. Sein fünfter Neujahrstitel hintereinander. Bravo!
Fazit
Das war ein starker Auftakt von Allen! Ein absolut perfekter Renntag fand in der After-Race-Party einen würdigen Abschluss. Vielen Dank für die kameradschaftlich gemütliche und sportlich faire Stimmung in unserem Vereinslokal. So darf es in diesem Jahr sehr gerne weitergehen. Let’s Race!
Platz
Fahrerin / Fahrer
Qualifying
Runden
Durchschnitts-Rundenzeit
Rückstand
1
#9 Fäbi Reich
4.
337.46
7.112 s
2
#15 Markus Frei
1.
335.86
7.147 s
1.6 R
3
#14 Michele Diez
2.
334.76
7.169 s
2.7 R
4
SC Valentin Karrer
3.
332.5
7.219 s
4.96 R
5
#97 Lukas Hirsiger
6.
332.46
7.219 s
5 R
6
#96 Pascal Hirsiger
5.
331.94
7.23 s
5.52 R
7
#13 Tamara Rensch
11.
323.66
7.415 s
13.8 R
8
RT Herbert Dellamaria
10.
320.36
7.492 s
17.1 R
9
#55 Eberhard Karp
9.
318.66
7.532 s
18.8 R
10
#11 Yannick Hirsiger
7.
318.58
7.533 s
18.88 R
11
RT Wolfgang Oswald
12.
314.84
7.623 s
22.62 R
12
#59 Andy Reich
8.
312.46
7. 685 s
25 R
13
RT Fredi Oswald
13.
309.78
7.747 s
27.68 R
14
#31 Andreiko Knape
14.
296.92
8.083 s
40.54 R
Rangliste Neujahrs-Challenge 2026
Agenda
4. Februar, GV 6./7. Februar, Curia Raetorum XV (Ausschreibung folgt nächste Woche) 6./7. März, Start Swiss GT Series in Dietlikon 9. April, Start Scalära Cup (NEU: Donnerstag!)
Hier findest du alle Informationen zur Neujahrs-Challenge und der zeitliche Ablauf zum Rennen. Wir freuen uns auf ein spannendes erstes Rennen im 2026 mit dir. Möchtest du auch mitfahren, dann melde dich bitte an (mit Angabe für Mittagessen ja oder nein).
Nach dem Rennen das Vergnügen: Unsere «After-Race-Party» macht allen viel Spass, hat sich bewährt und wir halten daran fest. Gerne bleiben wir nach der Rennaction bei tollen Gesprächen noch zusammen und geniessen das Angebot unserer Tata Bar. Immer wieder gibt es kulinarische Überraschungen. Sei auch du dabei, wenn nach dem Rennen die Gemütlichkeit auf der Poleposition steht.
Mittwoch, 31. Dezember 2025: Der MRC Chur und die Streaming Hall von Andy Reich, bzw. Handmade Music, stehen am Silvester bei uns im Mittelpunkt. In unserem Vereinslokal treffen wir uns zu unserem Familien- und Vereinstag. Familien, Freunde, Bekannte und Interessierte sind herzlich eingeladen, unsere Rennbahn zu besuchen und zu testen. Dieser Nachmittag ist eine perfekte Möglichkeit unseren Verein und unser Hobby kennenlernen zu können. Drehe auf unserer Rennstrecke so viele Runden wie du möchtest. Gerne zeigen und erklären wir dir alles rund um das SSR24-Slotcarfahren. Ein lockeres Plauschrennen für alle im Zeichen der Streaming Hall bildet den Abschluss in unserem Clubraum. Wir freuen uns auf viele neue und bekannte Besucher für tolle Gespräche.
Nach dem Plauschrennen sind alle herzlich eingeladen, in der Streaming Hall den Silvesterabend zu geniessen. Gemütlich mit Drinks, Snacks und Unterhaltung. Neben hipper Musik haben wir auch einen Beamer mit Icehockey-Action für dich bereit. Es wird niemand zu kurz kommen. Zusammen stossen wir auf den Jahreswechsel an. Prosit 2026!
Programm im MRC Chur
(Seilerbahnweg 8, 2. UG)
13 Uhr Türöffnung
Gelegenheit für Test- und Schnupperrunden
Vorstellung MRC Chur, mit Workshop / Erklärung SSR24 GT und LMP
Ca. 16.30 Uhr Start Silvester RUN (Plauschrennen, Renndauer wird der Anzahl Fahrerinnen und Fahrer angepasst)
Programm in der Streaming Hall
(Grossbruggerweg 3, Zugang via Rampe, Parkplätze auf der Oberen Au nutzen)
Ab 12 Uhr startet der Silvester in der Streaming Hall mit dem Spengler Cup Final auf der Leinwand (Live)
16 Uhr Blues Brothers (Film)
Ca. 18 Uhr Beginn Silvesterabend mit Barbetrieb, Racelette, Musik, Icehockey-Action auf der Leinwand, Anstossen zum Jahreswechsel, Open End im 2026
So geht es im MRC Chur im neuen Jahr weiter:
3. Januar, Neujahrs-Challenge 4. Februar, GV Curia Raetorum XV (im Februar, Datum wird bekannt gegeben) Swiss GT Series (7.3.26 / 13.6.26 / 3.10.26) Scalära Cup (im April, Mai, Juni, August, September, Oktober, Daten werden bekannt gegeben)
Erst am 1. November 2025 stellte sich organisatorisch bedingt definitiv heraus, dass die diesjährige Ausführung des Langstreckenrennens stattfinden wird. Noch in Dietlikon gaben Eberhard, Marc, Valentin und Janne der Teilnahme in Chur grünes Licht und stockten das Lineup quantitativ und vor allem qualitativ massiv auf. Eine Woche nach dem LMP-12-Stunden-Rennen standen in Chur 1000 Runden zum Abarbeiten an. Mit Tamara, den Churern und einem talentierten Rookie wagten sich somit elf GT-Slotcars an die Herausforderung. Bei bestem Herbstwetter trafen bis am Samstagmittag alle an der schönsten Slotrennstrecke in der Ostschweiz ein. Das Spektakel konnte beginnen!
Logo: Sabrina Hirsiger
Warm Up Nach einer Firmenvermietung am Freitagabend stand der Churer Racetrack den motivierten Fahrerin und Fahrern zur Verfügung. Bis Mitternacht wurde getestet und trainiert. Auch wurden die Autos und Pneus auf Vordermann gebracht.
Am Samstagmorgen und über den Vormittag füllte sich das Vereinslokal. Auf der Rennstrecke waren die Spuren praktisch dauerhaft belegt. Fleissig wurden weitere Trainings- und Testrunden abgespult. Der Grip erholte sich zusehends, baute sich auf, und die Rundenzeiten purzelten wieder in die normalen 7er Zeiten. Die letzten Protagonisten erschienen kurz vor Knopf auf die technische Abnahme. Der eine war Andreiko, der bis zum Rennen erst mit unseren Mietautos Bekanntschaft gemacht hatte. Bei ihm reichte die wenige Zeit noch, um das erste Mal mit 12 Volt und einem renntauglichen SSR24 GT Slotcar über die Rennbahn zu rasen. Die verbleibende Zeit nützte er wacker um sich ein wenig auf das Qualifying und die schier aussichtslose Aufgabe von 1000 Runden vorzubereiten. Der Andere war unser Seriensieger und Präsident Fabrizio. Er kam so knapp, dass er sich auf dem Weg von der Türe bis zur Wagenabnahme mit einem Fleischkäsebrötchen verpflegen musste.
Alle elf Rennwagen überstanden die detaillierte Prüfung und durften sich für das Qualifying aufstellen. Fabrizio machte das ohne Testrunden.
Qualifikation Valentin würfelte die 2 als Herausforderungsspur. Fabrizio platzierte sich zum Erstaunen von Allen am unteren Tabellenende. Vorne fuhr Valentin auf die Pole Position. Dahinter folgten Tamara, Janne, Pascal, Lukas, Marc, Eberhard, Yannick, Andy, Fabrizio und der tapfere Andreiko.
Sprintrennen (250 Runden) Aufgrund der kurzfristig durchgeführten Modusänderung gegenüber der Ausschreibung (wegen 11 Startern), erhielten alle 50 Runden pro Spur zur Aufgabe gestellt. Ein erster Test für den strugglenden Fabrizio und ein erster grösserer Brocken für den unerschrockenen Andreiko. Fabrizio zeigte im Sprintrennen sein wahres Gesicht und holte hinter dem entfesselten Valentin den zweiten Platz. Dahinter folgten mit Pascal und Tamara weitere Churer. Hinter dem soliden Mittelfeld (Janne, Eberhard, Marc, Yannick) fiel Lukas, der Scalära Cup Champ 2025, mit einem eher schläfrigen Auftritt auf. Andy nur 25 Sekunden hinter ihm. Andreiko startete behutsam, steigerte sich und fand seinen Rhythmus von Runde zu Runde, von Spur zu Spur besser. Mit durchschnittlichen 8.385 Sekunden zeigte unser Rookie einen ersten respektablen Auftritt. Das Sprintrennen stellte viele Fragen für den happigen Teil der Veranstaltung. Zieht Valentin sein Tempo durch? Holt Fabrizio weiter auf? Gibt es grössere Platzverschiebungen? Wie ergeht es Andreiko? Alle waren gespannt darauf, ob das Langdistanzrennen Antworten darauf parat hat.
Langdistanz (750 Runden) Logischerweise folgte nach dem modifizierten Sprintrennen eine andere und grössere Anzahl Runden im Langdistanzrennen. 150 Runden pro Spur waren zu fahren. Im Sprint fuhr jede Gruppe noch geschlossen für sich selber. Im langen Rennen wurden die Spuren solidarisch zwischen den beiden Gruppen abgewechselt. Zuerst startete die erste Gruppe, Platz 1 bis 6 vom Sprintrennen. Danach folgten die Plätze 7 bis 11. In der ersten Gruppe war die Tabelle wegen der Zwangspause etwas unübersichtlich, aber es zeichnete sich ein knapper Ausgang ab. Lukas schüttelte seine Müdigkeit ab und zeigte seine bekannte Renngeschwindigkeit. Platz 3 schaute für ihn nach 750 Runden heraus. Zusammen mit Valentin, Janne und Tamara brauchten sie für die Strecke 90+1 Minute. Die ersten beiden Plätze holten sich Fabrizio und Pascal. Mit etwas Abstand folgten auf den Plätzen 7 bis 11 Eberhard, Yannick, Marc, Andy und Andreiko. Alle zollten Andreiko grossen Respekt für seine Premierenleistung. Er vermochte seine durchschnittliche Rundenzeit auf 8.188 Sekunden zu reduzieren. Respekt! Wie schnell wäre er wohl mit etwas mehr Training gewesen? Vielleicht beweist er sein können bald in einem weiteren Rennen. Nächste Gelegenheit dafür wäre die Neujahrs-Challenge am Samstag, 3. Januar 2026.
Nach einer kurzen Rechenpause waren alle gespannt und dankbar, als Fabrizio endlich die Rangliste und sich als Sieger, nach diesem vergeigten Quali, vorstellte. Grossen Applaus erhielt nicht nur Andreiko für seine Leistung, sondern alle die an diesem Samstag 1000 Runden und ein Qualifying überstanden hatten. Bockstark bis zum Schluss!
Fahrer/in
Qualifying
Sprintrennen
Langdistanz
Gesamt
1.
#9 Fabrizio Reich
7.732 s (10.)
30:27.56 (2.)
1:30.07.17 (1.)
2:00.34.73
2.
#96 Pascal Hirsiger
7.377 s (4.)
30:29.42 (3.)
1:30.17.59 (2.)
2:00.47.10
3.
SC Valentin Karren
7.321 s (1.)
30:21.57 (1.)
1:31.22.57 (4.)
2:01.44.14
4.
#13 Tamara Rensch
7.321 s (2.)
30:40.28 (4.)
1:31.55.31(6.)
2:02.35.59
5.
SC Janne Peter
7.369 s (3.)
30:51.62 (5.)
1:31.49.34 (5.)
2:02.40.96
6.
#97 Lukas Hirsiger
7.394 s (5.)
32:35.45 (9.)
1:31.01.86 (3.)
2:03.37.31
7.
#55 Eberhard Karp
7.429 s (7.)
31:36.67 (6.)
1:32.36.00 (7.)
2:04.12.67
8.
#11 Yannick Hirsiger
7.473 s (8.)
31:43.45 (8.)
1:34.01.43 (8.)
2:05.44.88
9.
SC Marc Zollinger
7.424 s (6.)
31:42.70 (7.)
1:37.35.77 (9.)
2:09.18.47
10.
#59 Andy Reich
7.640 s (9.)
33:00.30 (10.)
1:38.08.44 (10.)
2:11.08.74
11.
Andreiko Knape
8.103 s (11.)
34:56.23 (11.)
1:42.21.22 (11.)
2:17.17.45
Rangliste Pizoggel1000 2025
Siegertorte und Sachpreise gesponsert von Knatterer Racing (Lukas und Pascal)
Fazit 1000 Runden musst du erst mal fahren. Puhh! Zuvor ist man angespannt, dann voll im Lauf und danach hätte man noch ein paar Runden anhängen können. Einen grossen Teil machte auch aus, wie das Rennauto auf der Rennstrecke lag. Wer sein Rennauto nicht selber komplett rennbereit machte, war dankbar einen fachmännischen und unterstützenden Mechaniker an seiner Seite zu wissen. In der After Race Party wurde liebevoll gemunkelt, dass einer der Podestplätze ohne Mechanikerhilfe kaum möglich gewesen wäre 😉 Vielen Dank da Draussen an alle Mechaniker, die beim Einstellen der SSR24 Rennautos helfen! Let’s Race!
Agenda 31. Dezember, Streaming Hall-Silvester RUN (Plauschrennen und Silvesterparty), Chur 3. Januar 2026, Neujahrs-Challenge Mehr im 2026: GV, Curia Raetorum XV, Swiss GT Series, Scalära Cup (Daten werden bekannt gegeben)
Nach zehn Jahren mit vielen unterschiedlichen GT3-Rennboliden wagten sich die begnadeten Macher von SSR24und vom Slotclub.chan eine neue Herausforderung. So nahmen sie ein Paar neue Rennautos ins Sortiment auf. Zwei schicke LMP-Flitzer wurden erfolgreich auf das auf Aluminium basierende SSR24 System getrimmt. Eine beachtliche Herausforderung wurde weltklassemässig gemeistert. Es entstand ein weiteres Slotracing-Produkt, Made in Dietlikon, das mehr als nur viel Spass macht. Nun folgte der nächste logische Schritt. Ein Langstrecken- und Ausdauerrennen. Die 12 Stunden von Dietlikon. Ihre Endurance-Erfolgs-Formel dazu war von 10 bis 10 (zeitlich), 11 Teams, ca. 30 Fahrerinnen und Fahrer aus 3 Nationen (Deutschland, Österreich und Schweiz), 2 Gruppen, 3 Durchgänge und 18 Minuten (pro Spur).
Warm Up und Qualifying
Vom MRC Chur wagten sich Markus und Michele (Bodensee Racer), Eberhard (im Team Ü60 mit Elmar und Sepp) sowie Tamara, Fabrizio und Pascal (HyperDrive Crew) an die dutzendstündige Herausforderung. Bereits ab dem Freitagvormittag drehten sie fleissig Runde um Runde auf der Holzrennbahn im «Unterland». Nach ca. sechs Stunden Trainingseinheiten und verschiedenen Einstellungen an der auffällig pink-rot-grünen LMP-Rennmaschine, verstand man einigermassen das neue Spassgerät. Wie für Profis folgte für die müde HyperDrive Crew ein leckeres Abendessen im Restaurant und die bewährte Übernachtung im Hotel. Alles unweit der Rennstrecke. Raceday, 8 Uhr: Schon surrten die Elektromotoren. Die Teams beschäftigten sich mit dem letzten Strecken- und Reifencheck. Taktische Unterhaltungen zur Aufteilung der Spuren im Team fehlten dabei nicht. In der HyperDrive Crew einigte man sich aufgrund der Trainingsleistungen, dass während dem Rennen 8-Sekunden-Runden anzustreben sind. Alles was schneller wird, nimmt man gerne, aber die stabile Acht war das Ziel. Fabrizio loste den gestellten Rennmotor mit der Nr. 8. Ein weiteres Mal stabil, denn der Motor passte gut. Nach der technischen Kontrolle, die etwas grösser ausfiel, da die Teams nicht nur das Einsatzauto zeigen mussten, sondern auch diverses Ersatzmaterial prüfen lassen durften, folgte das allerseits hassgeliebte Qualifying. Die Teams mit Churer Beteiligung setzten sich auf die Plätze 3 (Bodensee Racer), 4 (Ü60) und 8 (Hyper Drive Crew). Stabile Leistung von Fabrizio, schon wieder die Acht. Wir erkennen ein Muster ;-).
Rennen
Die Teams auf den Quali-Plätzen 7 bis 11 eröffneten die Suche nach den LMP-Queens und Kings. Mittendrin im ersehnten Auftaktsfurioso die HyperDrive Crew. Die Rennleiter, speziell Stefan, und die Streckenposten hatten das eine oder andere Mal zu tun. Obwohl in allen Teams zu hören war, dass man möglichst unfall-, reparatur- und somit sorgenfrei durch den laaaangen zwölfstündigen Renntag fahren wollte, krachte es hie und da an der Bande und auch zwischen den Rennwagen. Aber: «A klii tätscha muas as.» Das gehört halt irgendwie schon auch einfach auch zum Rennsport mit dazu. Erwähnenswert, es blieb immer alles sportlich fair. Der Wettkampf kristallisierte in der ersten Gruppe einen klaren Leader und frühen Anwärter auf den Sieg. Nach zwei Durchgängen klassierte sich die HyperDrive Crew in der zweiten Gruppe zweimal stabil auf dem 8. Zwischenrang im Gesamtklassement. Unter den beiden Gruppen öffnete sich eine deutliche Differenz in den Gesamtrunden. Der dritte und letzte Durchgang musste (leider) aufgrund von verschiedenen Verzögerungen von 18 Minuten pro Spur auf 10 Minuten verkürzt werden, damit pünktlich gegen 22 Uhr die Ziellinie überfahren werden konnte. Die HyperDrive Crew nahm die Herausforderung vom «Sprintrennen» im Schlussabschnitt an und gewann den finalen Durchgang der zweiten Gruppe. Auf das Gesamtresultat hatte dieser Effort aber keinen Einfluss mehr. Zum Schluss stand auf dem Ranglistenzettel von Nöbi neben dem Teamnamen von den Churer Hauptprotagonisten die stabile Acht. Die Bodensee Racer holten sich den dritten Platz und Eberhard fuhr mit den Freunden aus dem Vorarlberg auf den vierten Platz. Herzliche Gratulation für diese Leistungen!
Hier die Rangliste: 1. WERK Racer (1775 Runden), 2. Ampere Junkies (1761), 3. Bodensee Racer (1741), 4. Ü60 (1736), 5. Die 4 mit dem Bier (1724), 6. Move-Racer (1723), 7. Schwaben Racer (1691), 8. HyperDrive Crew (1687), 9. Schwobagääng (1677), 10. Slotkeller (1618), 11. Slotkeller Oldis (1579)
Fazit
Ein Slotracing-Spektakel par excellence, inszeniert von den Freunden vom Slotclub.ch, mit viel Aufwand organisiert und hervorragend durchgeführt. Ein riesen Dankeschön an ALLE (!) die bei der Entwicklung der SSR24-LMP-Fahrzeuge und für die Durchführung des 12 Stunden Rennens beteiligt waren. Alles war perfekt! Von der Strecke, über das feine Essen, bis zur Kameradschaft. Eine tolle Erfahrung für die Churer Langstrecken-Rookies. Ein Rennen, das in äusserst guter Erinnerung bleiben wird. Wir freuen uns bereits auf die Fortsetzung im 2026.
Let’s Race!
So geht es weiter:
7./8. November, PIZOGGEL1000, Chur 31. Dezember, Streaming Hall-Silvester RUN, Plauschrennen, Chur Im 2026: Neujahrs-Challenge, GV, Curia Raetorum XV, Swiss GT Series, Scalära Cup (Daten werden bekannt gegeben)
Mach dich bereit für unser ultimatives Endurance-Rennen: PIZOGGEL1000 am 7./8. November 2025!
Seit 2023 ist dieses spannende Rennen in unserem Jahresprogramm. Es warten 1000 Runden reinste Slotcar-Action auf dich. Es klingt brutal, aber es macht tausend Mal mehr Spass!
Für das Rennen gelten die SSR24 Bestimmungen mit MRC Chur Ergänzungen. Die genauen Details zum Ablauf/Timetable und den Regeln sind im PDF-Dokument zu finden. Die Startgebühr beträgt CHF 20.00. Inbegriffen sind das Freitagabend, Warm-Up, Qualifying, das Sprintrennen und das Hauptrennen am Samstag. Für die komplette Verpflegung sorgt unsere Tata Bar! Das angebotene Mittagessen kostet CHF 10.00 pro Person. Wichtig: Bitte das Mittagessen unbedingt bei der Anmeldung mitbestellen!
Anmeldung: Bis Freitag, 7. November 2025, an info(at)mrc-chur.ch oder per SMS/WhatsApp an Fabrizio.
Wir freuen uns auf jede Anmeldung und wünschen allen Teilnehmenden ein spannendes und unterhaltsames Rennen! Let’s Race! Dein MRC Chur Team
Programm und Admin
Freitag, 7. November 2025 Freies Training ab 20 Uhr bis 23 Uhr (in der Startgebühr inbegriffen)
Samstag, 8. November 2025 Ab 8.30 Uhr (Zeitplanänderungen nach Anzahl Teilnehmer/innen möglich, bis ca. 18 Uhr) mit WarmUp, Mittagessen, Qualifying, Sprintrennen, Hauptrennen und After-Race-Party (siehe PDF-Dokument)
Administration Startgebühr CHF 20.00 (vor Ort bar oder mit Karte) Verpflegungsangebote an unserer Tata Bar Mittagessen CHF 10.00 pro Person (bitte bei der Anmeldung bestellen) Anmeldung bis am 7. November 2025 an info(at)mrc-chur.ch, oder an Fabrizio per SMS, WhatsApp
Details zum Ablauf / Timetable und Regeln siehe PDF-Dokument!
Zum vierten Mal macht die Swiss GT Series mit den GT-Boliden Halt in Chur. Jedes Mal gab es einen Heimsieg, die Churer setzten sich gegen die SSR24 Elite aus der Schweiz durch. Wird es auch dieses Mal wieder so sein? Die Anzeichen standen auf Gäste-Angriff. Noch nie durften wir vor diesem Rennen so viele «Unterländer» bei uns an der Strecke und an unseren Scalära Cup Rennen begrüssen. Sie nahmen sich also geschlossen etwas vor. In der Race Week am Mittwoch und am Freitag trainierten alle noch einmal fleissig. Ob in Chur oder auf der eigenen Rennbahn. Der Wetterbericht sagte heisse Temperaturen voraus: Draussen in der Stadt Hitzekessel, drinnen auf der Strecke Hexenkessel!
WarmUp
Das Heimrennen eignet sich für die Churer immer wieder hervorragend auf die Leistungen vom Saisonauftakt in Dietlikon zu reagieren. Aber wie bereits erwähnt zeigten die Fahrer vom Slotclub.ch an den Scalära Cup Rennen hervorragenden Leistungen und konnten durchwegs mithalten, bzw. steigerten sich enorm von Rennen zu Rennen. Am Race Day steht der Vormittag zur Verfügung, um die letzten Abstimmungen zu finden, sich genügend Selbstvertrauen und ein gutes Gefühl für das Rennen zu holen.
Qualifying
Eberhard fuhr mit einer gloriosen Runde für das Alpen Racer Team auf Platz 1. Dahinter folgten die Bodensee Racer, Knatterer Racing, Ampere Junkies, MRC Chur, Züri Speed und die Racing Brothers.
Rennen
Aufgrund der Quali-Rangliste war klar, wer auf welcher Spur begann. Dazu kamen jeweils zweimal acht Minuten Pause, bzw. Aushilfe als Streckenposten. Die Zwischenranglisten variierten, weil die Teams im Rhythmus mit den schnelleren Spuren vorlegten und sich danach mit dem anderen Zyklus mit den langsameren Spuren gegen das Aufholen wehren mussten. So sprang die Leaderposition immer mal wild hin und her, wenn Teams praktisch gleichauf lagen. Da das unterhaltsame Rennen zum Erstaunen von Allen gegen Schluss langsamer wurde, kam es auch nach diesem Rennen zu einer Analyse der aktuellen Bahn- und Gripverhältnisse.
Fazit
Heimvorteil bleibt also doch noch Heimvorteil. Die drei Churer Teams Knatterer Racing, MRC Chur und Bodensee Racer setzten sich in der Einzelrangierung und im Teamklassement schlussendlich durch. Stark gefordert von den Gästen. Die Swiss GT Series Tabelle wird ordentlich durchgemischt und wie immer kommt es in Egnach im Oktober zu einem richtig spannenden Finallauf.
Die aktuellen Zahlen zum Rennen und zur Serie findest du hier: SSR24 -> Link!
An dieser Stelle einen riesengrossen herzlichen Dank an Tamara und Fabrizio für die Organisation und die Durchführung des Rennens in Chur. Mit grossem Einsatz haben sie den Tag hervorragend an verschiedenen wichtigen Positionen geleitet. Als Rennleiterin, Technikschiri und für das Mittagessen besorgt haben sie einen super Job gemacht. Vielen Dank!
Und wir sind frohen Mutes bis im August die Grip-Ungereimtheiten endlich geklärt zu haben, um die Rennen in der zweiten Jahreshälfte ohne Sorgen durchführen zu können. So lautet zumindest der Plan.
Let’s Race!
Agenda
So geht es nach der kurzen Sommerpause weiter: 20. August, Scalära Cup, Rennen 4 17. September, Scalära Cup, Rennen 5 4. Oktober, Swiss GT Series in Egnach, Rennen 3 17. Oktober, Scalära Cup, Rennen 6 (Freitagabend!) 1. November, 1. LMP Rennen in Dietlikon 8. November, PIZOGGEL1000
Die Swiss GT Series startet 2025 bereits zum vierten Mal. Das bewährte Programm bietet am Freitagabend eine Trainingsmöglichkeit auf der Slotracingstrecke und am Samstag das Teamrennen. Vom MRC Chur nutzten Tamara, Fabrizio, Lukas und Pascal die Gelegenheit nach Feierabend ihre Skills auf der Dietliker Rennbahn zu verbessern. Auch am Freitagabend wurde allen Anwesenden das neue LMP-Rennserien-Projekt vorgestellt. Denn SSR24 feiert das zehnjährige Bestehen (Herzliche Gratulation dafür und besten Dank für die Arbeit!) und gönnt sich diese neue Rennserie. Einen riesen Effort und jede Menge Entwicklungsarbeit wurde dazu erbracht. Ein Datum für das erste LMP-Rennen steht auch schon: 1. November 2025. Wir freuen uns auf noch viele Jahre mit vielen spannenden SSR24 Rennen!
WarmUp
Vom MRC Chur starteten Tamara und Fabrizio, die Bodensee Racer (Michele und Markus), Knatterer Racing (Lukas und Pascal) und Eberhard (im Team Alpen Racer) am Samstagmorgen ins Training ein und suchten nach den finalen Fahrzeug-Einstellungen und Entscheidungen. Dies zusammen mit auffällig vielen neuen Piloten und neu zusammengestellten Teams. Die Stimmung war hervorragend und die Gespräche unterhaltend. Grossartig ist auch, dass so viele Teenager Interesse am Slotracing haben und sich getrauen gegen die arrivierten Sloterer anzutreten. Jugendlich lockerflockig gings dann auch zur Wagenabnahme und in Richtung der ersten Entscheidung an diesem Tag.
Qualifying
Diese Prüfung zeigte keine wirklichen Überraschungen. Dementsprechend waren die beiden einheimischen Teams Ampere Junkies und Chnoblibrot vor den schnellen Alpen Racer. Dahinter folgten mit Zürispeed und Racing Brothers zwei weitere Teams aus Dietlikon. Die Tabelle vervollständigten unsere Teams (MRC Chur, Bodensee Racer und Knatterer Racing).
Rennen
Ohne grössere Unfälle und Beschädigungen, ein Kühlergrill oder Heckspoiler fliegt halt immer mal weg, und Mithilfe der Streckenposten sowie Rennleiter nahm das Rennen seinen gewohnt professionellen Lauf. Die Jungen legten eine grandiose Pace vor, die Routinierten versuchten ihre Dominanz mit noch schnelleren Rundenzeiten zu behalten. Ein toller Mix von Risiko, Kampf und Können entstand und zeigte sich auf den vielen bunten Bildschirmen.
Fazit
Eine neue Generation hat Einzug gehalten, ist mehr als angekommen und mischt kräftig mit. Das macht viel Freude und gibt neue bereichernde Impulse auf und neben der Rennstrecke. Auf der Rangliste vom ersten SM-Rennen ist ein einheimischer Doppelsieg notiert. Mit den Ampere Junkies und Zürispeed fuhren unsere Bodensee Racer (Michele und Markus) auf das Podest. Chnoblibrot musste sich mit einer halben Runde weniger mit dem vierten Platz zufriedengeben. Die Alpen Racer (mit Eberhard) hatten mehrere Runden Vorsprung auf Tamara und Fabrizio. Die Racing Brothers hielten unsere «Knatterer» in Schach und überliessen den Churern den Blick auf alle Rücklichter.
Das Rennen und die Kollegialität machten wie immer grossen Spass. An dieser Stelle herzlichen Dank an den Slotclub.ch für die Organisation und die Durchführung des Auftaktrennens. Die Zahlen zum Rennen findest du hier: SSR24 -> Link!
Let’s Race!
Agenda
5./6. April, Churia Auto im Autohaus Willi 30. April, Scalära Cup, Rennen 1 21. Mai, Scalära Cup, Rennen 2 11. Juni, Scalära Cup, Rennen 3 21. Juni, Swiss GT Series in Chur
Kreativ inspiriert von unserer nachbarschaftlichen römischen Ausgrabungsstätte, fanden wir einen Namen und die Motivation für ein neues Rennen zum Jahresbeginn. Mit dem CURIA RAETORUM XV füllen wir die februarsche Lücke im Rennkalender hervorragend. Der römische Gott Consus, der anscheinend damals die römischen Wagenrennen unter seiner Obhut hatte, ist bestimmt stolz auf unsere neueste Rennveranstaltung. Ähnlich wie die sogenannten «aurigatio» (lat. Wagenrennen) macht auch unser Rennen viel Spass und bot beste Unterhaltung. Statt «panem et circenses» (lat. Brot und Spiele) gab es bei uns Pasta und Racing. Anstatt farbenfrohe Pferdegespanne rasten bei uns bunte SSR24 Rennwagen über die griffige nicht sandige Oberfläche im Circus Maximus, dem Stadion wo die Action stattfand. Nicht in Rom, sondern auf unserer Rennstrecke in Chur. Circus Maximus: Man kann es für uns auch mit maximalem Entertainment übersetzen. Kurz vor 17 Uhr waren alle müde und glücklich vom Erlebten. Aber alles der Reihe nach, so wie die Eichenstämme des Limes.
WarmUp / agmine
Als gute Möglichkeit für die auswertigen Fahrerinnen und Fahrer boten wir den Freitagabend als Trainingsmöglichkeit an. Mike (Slotclub Dietlikon) nutzte diese Gelegenheit und fuhr mit einigen Einheimischen viele fleissige Trainingsrunden. Am Samstagmorgen kamen dann einige Slotcarfahrerinnen und -fahrer aus Zürich, vom Bodensee und aus dem Prättigau nach Chur, wo die Ortsansässigen alles für das Römerrennen arrangiert hatten. Der Vormittag stand zum Testen, Trainieren und Austüfteln zur Verfügung. Danach folgten die technische Abnahme und das Qualifying.
Qualifikation / determinat
Der Würfel-Zufallsgenerator (lat. alea iacta est) entschied, dass Fabrizio als Erster das neue Format (1.5 Minuten Fahrzeit für die beste Runde zur Verfügung) ausprobieren durfte. Fast logischerweise setzte er die Topzeit und alle anderen Zehn bissen sich danach an seiner Leader-Zeit die Zähne aus. Das Qualifying hätte trotzdem nicht spannender sein können. Unser Seriensieger und sein grösster Herausforderer Markus holten sich je eine 6.9 Sekunden Runde ab. Danach folgten von Lukas, Peter (Slotclub Dietlikon), Pascal, Eberhard, Mike und Michele alles 7.0er Rundenzeiten. Tamara, Yannick und Andy vervollständigten das Klassement und die Startaufstellung für das Rennen. Nach dem deliziösen Mittagessen mit exzellentem Dessert von Toni Foppa (Restaurant Da Noi, Chur), war es an der Zeit für tabula rasa (lat. für Neuanfang).
Rennen / aurigatio
Eberhard, Mike, Michele, Tamara und Yannick starteten das Renngeschehen gleich mit einem kapitalen Fehlstart. Alle Fünf reagierten etwas zu früh und mussten zunächst die Strafzeit abwarten, bevor sie endlich ihren virtuellen Angriff auf die Top 5 beginnen konnten. Danach kam dann der Flow und die Rundenzeiten waren eine klare Ansage, dass sie alle in der Schlusstabelle nach oben klettern wollten. Um 13 Uhr gestartet hatten sie alle gegen drei Uhr nachmittags die Herausforderung mit 15 (XV) Minuten Fahrzeit pro Spur bewältigt und überliessen die Rennbahn den fünf Quali-Schnellsten.
Fabrizio, Markus, Lukas, Peter und Pascal waren zuvor als Streckenposten und Rennleiter gefragt und durften danach selbst den Regler und das Renngeschehen aufnehmen. Ihr Start war kurios und konfus. Dieser Auftakt wirbelte nicht nur den selten vorhandenen Staub von der Piste auf. Sondern auch das Special Edition-«50 Jahre Jubiläum»-Rennauto von Pascal wurde nach einer Kollision von der Dreibündenstein-Kurve auf den unteren Stock direkt vor das Bärenloch katapultierte. Es rumpelte danach noch zwei, drei oder viermal gewaltig an der Bande. Irgendwann fanden aber auch die Top 5 den gesuchten Rennrhythmus. Lukas konnte nicht über die gesamte Dauer im Dreikampf mit Fabrizio und Markus mitmischen. Zusammen mit Peter und Pascal war er gut beraten weiter schnell zu fahren. Denn der Blick auf die Lauf-Zwischenranglisten offenbarte, dass Michele, Mike und Tamara den gewünschten Sprung nach vorne machen werden.
Gegen 17 Uhr gab es nichts mehr zu spekulieren und eine rennübergreifende Siegesserie fand das Ende. Markus schaffte es unseren Champion auf Platz 1 abzulösen und vor Fabrizio zuoberst auf das Podest zu fahren. Lukas konnte sich gegenüber Michele durchsetzen. Ein Kampf wie im Scalära Cup. Dahinter platzierten sich unsere beiden schnellen Zürcher Peter und Mike. Peter mit gleich vielen Runden wie Michele. Tamara und Pascal, auch dies ein bekanntes Duell aus vergangenen Rennen, erreichten dieselbe Rundenanzahl dahinter. Eberhard, Yannick und Andy rasten auf die Plätze neun bis elf.
Fazit / summarium
Cui honorem, honorem! Ehre wem Ehre gebührt! An dieser Stelle wie immer ein herzliches Dankeschön an Alle, die für diesen genialen Tag etwas beigetragen haben. Toni Foppa (Restaurant Da Noi in Chur, ein Besuch wert!) für das perfekte Mittagessen mit Dessert. Tamara und Yannick für das feine Tiramisu. Fabrizio für die Durchführung des Rennens. Alle Fahrerinnen und Fahrer, ohne euch kämen solche einmaligen Tage nie zu Stande. Den fünf zweibeinigen Gästen und dem vierbeinigen Besucher für das gezeigte Interesse. Zum Schluss herzliche Gratulation an den Sieger Markus, der voller Stolz den überreichten Römerhelm als Siegertrophäe getragen hatte. Dieses Rennen steigerte die Vorfreude auf die Swiss GT Series und den Scalära Cup noch einmal enorm. Let’s Race! Vade nunc!
Die nächsten Rennen / futurorum
8. März, Swiss GT Series in Dietlikon 30. April, Scalära Cup, Rennen 1 21. Mai, Scalära Cup, Rennen 2 11. Juni, Scalära Cup, Rennen 3 21. Juni, Swiss GT Series in Chur