Scalära Cup: Bericht zum 1. Rennen 2023

Die Suche beginnt

Der Unterbruch nach einem grossartigen Finallauf bis zum Start der neuen Saison wird respektvoll Off-Season genannt. Diese Zeit zwischen zwei Meisterschaften dauern dem Sportler meist viel zu lange. Erst recht, wenn diese zähe Wartezeit vier Monate beträgt und kaum schnell genug vorüber geht. Während dieser aufgezwungenen Auszeit sollte die Athletin oder der Athlet das Geschehene analysieren, daraus die richtigen Schlüsse ziehen und die ewig scheinende Wartezeit möglichst produktiv überbrücken. Reparieren, reinigen und trainieren sind ein paar wenige der vielen Aktivitäten im Fokus dieser Übergangszeit. Die Suche nach der Verbesserung der eigenen Fähigkeiten und den perfekten Einstellungen am Auto sollten auf den Tag X hin genau getimte sein. Sollten… Natürlich gibt es auch hier wie immer Ausnahmen in der Regel. Wie dem auch sei: Die Suche nach einem (neuen) Champion kann beginnen!

Warmup

Seit langem durfte unser Vereinslokal wieder einmal viele Gäste begrüssen. Tamara und acht Slotcarpiloten wagten sich in der Testphase auf die Suche nach dem Grip der Rennbahn. Mit Dauer des Aufwärmprogramms veränderten sich die Verhältnisse auf der Rennstrecke und auf dem Zeitenmonitor positiv. Mit durchwegs guten oder neutralen Gefühlen und nach der technischen SSR24 Wagenabnahme freuten sich alle auf das einmalige Saison-Start-Highlight (auf Spur 3)!

Qualifying

Livio, der «pünktlich» zur Wagenabnahme erschien (das zum Thema Vorbereitung und so…;-) durfte die pausierte und bereits wieder angestaubte Spur 3 sauber fahren. Danach gleich auch noch das Qualifying starten. Sein Spontaneinsatz endete auf Platz 3. Nach und nach folgten Tamara und die weiteren Fahrer. Schlussendlich platzierten sich die Off-Season-Trainingsweltmeister Fabrizio und Pascal zuvorderst. Bis zum Startplatz 8 zeigten die Rundenzeiten den minimalen Unterschied von 0.13 Sekunden. Der Suche nach der ersten Siegerin oder dem ersten Sieger auf der Rennstrecke (Tamara gewann bis zu diesem Zeitpunkt locker die Instagram Playoffs) stand nichts mehr entgegen.

Rennen

Das Qualifying gab die zwei Renngruppen vor. Lukas, unser Youngster, führte mit dem Routinier Marco, Fabian, Andy und Lini die Startgruppe an. Marco und Lukas übernahmen sofort die Führung und gaben das Renntempo vor. Andi und Lini hielten die Streckenposten auf Trab. Marco und Lukas haschten zwischen den (nicht wenigen) Chaosphasen nach möglichst vielen Runden, um in der Gesamttabelle einen Sprung nach vorne machen zu können. Dieses Vorhaben wurde von der blauen Spur 1 sabotiert. Sie verhielt sich zickig, zog dies bis zum Schluss so durch und brachte alle ins Schwitzen.

Die zweite Gruppe, die obere Qualihälfte, begann mit einem hohen Haftungsanspruch an die Ideallinie und wurde bei diesen Wunschvorstellungen auf dem linken Pneu überrascht. Dies zeigte sich in den ersten dutzend Runden, in welchen die Autos nervös über die Hinterachse rutschten. Auch die Top 5 mussten das Rodeo auf der blauen Spur 1 annehmen und sich über die Zeit retten. Schlussendlich fuhr Fabrizio ein souveränes Rennen an der Spitze, gefolgt von Pascal und Tamara. Eberhard, Livio (nur wenige Zentimeter hintereinander) und Marco fuhren mit der gleichen Rundenanzahl ins Ziel. Lukas nur eine Runde dahinter. Etwas klarer sah es dann nur noch am unteren Ende der Tabelle aus, wo Fabian, Andy und Lini sich ins Ziel kämpften.

Die Meinung des Siegers

Fabrizio: «Das harte Training in der Off-Season hat sich ausbezahlt. Zudem habe ich heute die perfekte Einstellung für mein Auto gefunden. Mein Ziel war es, meine Siegesserie fortzuführen (Anmerkung der Redaktion: Letzte Saison gewann Fabrizio die Rennen 3, 5 und 6). Ich spürte den Druck von Tamara und Pascal, konnte diesem aber Stand halten. Der Sieg im ersten Rennen der Saison freut mich sehr.»

Fazit

Der Scalära Cup, Tamara und Co. suchen nach einem neuen Champion 2023 als Nachfolge von Marco und Fabrizio. Der Zweitgenannte zeigt sich aber in einer bestechenden Frühform. Alle Hoffnungen liegen nun auf der Herausforderin Tamara, dem Youngster Lukas, dem Routinier Eberhard und dem grössten Fabrizio-Konkurrenten von letzter Saison, Pascal. Marco hat bestimmt auch noch etwas einzuwenden.

Das nächste Rennen ist am Mittwoch, 17. Mai 2023. Die Suche ist und bleibt spannend. Let’s Race!

PlatzFahrerin / FahrerRundenDurchschnitts-RundenzeitRückstand
1#9 Fäbi Reich328.827.299 s 
2#96 Pascal Hirsiger326.147.359 s2.68 R
3#13 Tamara Rensch 325.127.382 s3.70 R
4#55 Eberhard Karp322.907.433 s5.92 R
5#00 Livio Brugger 322.867.434 s5.96 R
6#95 Marco Ludwig322.447.443 s6.38 R
7#97 Lukas Hirsiger321.367.471 s7.46 R
8#16 Fabian Camenisch309.367.758 s19.46 R
9#59 Andy Reich273.408.778 s55.42 R
10MRC Linard Paly249.649.619 s79.18 R
Rangliste vom Rennen 1 / 2023

Swiss GT Series 2023

Swiss GT Series 2023

Schweizermeisterschaft 1. Rennen in Dietlikon

Bereits am Freitagabend reisten die beiden Churer Teams (MRC Chur und Knatterer) ins Unterland. Tamara, Fabrizio, Lukas und Pascal suchten nach den perfekten Bremspunkten und der idealen Einstellung der SSR24 Rennautos. Dabei erhielten sie grossartige Unterstützung von den Jungs vom Slotclub.ch! Vielen Dank für den super Support!

Perfektes Slotcar Racing Wetter rund um die Rennstrecke in Dietlikon begrüsste die Fahrerinnen und Fahrer aus nah und fern. Am Freitag noch Regen, am Samstag alles in weiss. Wer steht bei diesen Bedingungen nicht gerne an der Rennstrecke!?

Zwei Fahrerinnen und 16 Piloten lenkten die neun SSR24 GT Boliden zuerst durch das Warm Up. Nach der Wagenabnahme folgte um 11.30 Uhr das Qualifying. Lukas, der Jüngste im Starterfeld, bekam die Ehre das erste Saisonrennen zu eröffnen. Nach dem Mittagessen leuchteten die fünf Startlampen zum ersten Mal auf und die ersten fünf Teams nahmen das Rennen auf. Durchgang um Durchgang mischten sich die anderen vier Teams auch ins Renngeschehen ein. Immer wieder kam es vor, dass ein kleiner Ausritt in die Bäume, die Software oder ein technischer Defekt kurz die gelben Flaggen wehen liessen. Aber nach kurzen Unterbrüchen surrten die Elektromotoren wieder los.

Die Einheimischen dominierten das Tempo, die Taktik und die vorderen Tabellenplätze. Vom Beginn weg bis zum Schluss. Einzig das «Österreicher-Schweizer Routinier» Duo Sepp und Eberhard brach in die Zürcher Dominanz ein und krallte sich den dritten Platz. Dahinter rangierten sich eifrig die Thurgauer und Bündner Teams.

Mit grossem Einsatz, Willen und Moral kämpften unsere zwei Teams auf der fremden Strecke um jede Kurve und Runde. Schlussendlich waren sie mit ihrer Leistung sehr zufrieden, auch wenn es für einmal nicht bis ganz zuvorderst gereicht hatte.

Vielen Dank dem Slotclub.ch für die coole Durchführung des ersten Schweizermeisterschaftsrennens im 2023. Es hat uns allen viel Spass gemacht!

Am Samstag, 17. Juni 2023, haben und nutzen wir unseren Heimvorteil. Mit dem ehrgeizigen Blick auf die Tabelle nehmen wir uns einiges vor! Für das zweite Rennen begrüssen wir dann unsere Gäste. Wir sehen uns in Chur!

Hier seid ihr über das Renngeschehen immer bestens informiert.

Let’s Race!

Neujahrs-Challenge 2023

Ein Slotcar-Feuerwerk

Tamara, Sepp aus dem Vorarlberg und acht Fahrer von nicht mehr so klein bis gross stellten sich der Herausforderung und nahmen an der zweiten Ausgabe am ersten Rennen im neuen Jahr teil. Zusammen zeigten sie mehr Action als zig Silvesterraketen am schwarzen Nachthimmel. Wer das nicht glaubt, bitte sehr:

Spannung: Nach dem grossartigen Finale vom Scalära Cup 2022 und nach den Feiertagen freuten sich alle auf das Rennen und konnten es kaum mehr abwarten sich im Tempoduell mit den anderen zu messen.

Farbenspektakel: Da kann jeder Feuerwerkvirtuose einpacken, wenn unsere bunt lackierten Slotcars auf der Rennstrecke ihre Runden drehen und die Gummis rauchen lassen. Dieses Farbenspiel übertrifft jedes pyrotechnische Knallprodukt bei Weitem.

Oh und Ah-Momente: An der Tata-Bar, als wir zum Mittagessen unsere Sandwiches aus dem reichhaltigen Angebot selber zusammenstellen konnten, staunten wir nicht schlecht. Der amerikanischen U-Bahn Marke zeigten wir, wie «Brötchen» machen richtig geht. Bei uns hat Fast-Food eine ganz andere Bedeutung. Dazu noch feine selber gemachte Kuchen zum Dessert. Mit Hunger ging definitiv niemand nach Hause.

Knalleffekt: Und es hat Rumms gemacht! Auch im neuen Jahr krachte es in den Zweikämpfen (Thema Kampfsport), an und in der Bande. So sehr, dass Streckenposten und Rennleiter auch kurz einmal erschrocken sind. Spoiler, Diffusoren und anderer Krimskrams wie Aussenspiegel mussten schnell von der Rennbahn geräumt werden. Einige Mechaniker dürften gleich wieder ein paar Extrastunden einlegen müssen und der Leim wird auch in diesem Jahr nicht zu kurz kommen.

Überraschungen: Qualifying und Rennen boten einmal mehr besten Slotcarrennsport. Dabei blieben natürlich Überraschungen nicht aus. Auf die einten warteten wir schon lange und die anderen machten sich ihrem Namen alle Ehre. Neben der aktuellen Nummer 1, dem «Mini-Slam» Sieger von 2022 und Topfavoriten fürs 2023 (Sieger Fabrizio) rasten verdientermassen Tamara (2) und Livio (3) auf das Podest. Lukas, der zweitjüngste im Grid, und Sepp, unser internationaler Gast, klassierten sich im soliden Mittelfeld (5 und 6). Das Duell zwischen Alt und Jung, ging an den jungen wilden Yannick (9). Er verwies Andy in ihren ersten Rennen auf den letzten Platz (10). Eberhard, Fabian und Pascal verteilten sich harmonisch die weiteren Plätze in der Rangliste (4, 7, 8).

Spass: Prickelnde und schäumende Freude im Kollektiv. Alle gingen happy und zufrieden nach Hause. In knapp drei Wochen, an der GV, werden die wichtigen Daten im Rennkalender veröffentlicht. Wir alle freuen uns jetzt schon auf spassige Rennen im Salära Cup, in der Swiss GT Series und vielleicht weiteren Rennen in Dietlikon, Egnach und Altach.

Good Grip und let’s Race im 2023!

PlatzFahrerin / FahrerRundenDurchschnitts-RundenzeitRückstand
1#9 Fäbi Reich330.787.256 s 
2#13 Tamara Rensch 324.307.401 s6.48 R
3#00 Livio Brugger 324.027.409 s6.76 R
4#55 Eberhard Karp322.147.452 s8.64 R
5#81 Lukas Hirsiger319.367.515 s11.42 R
6RTB Sepp Wagner316.507.583 s14.28 R
7#16 Fabian Camenisch315.107.617 s15.68 R
8#96 Pascal Hirsiger314.427.633 s16.36 R
9#90 Yannick Hirsiger275.968.697 s54.82 R
10#59 Andy Reich270.028.889 s60.76 R
Rangliste Neujahrs-Challenge 2023

Scalära Cup: Bericht zum 6. Rennen

Spektakel und Details!

Die bisherigen fünf Saisonrennen bereiteten den perfekten Schlussgang vor. Ein würdiges Saisonfinale stand nachholbedingt ausnahmsweise am Freitagabend auf dem Programm. Tamara, Sepp Wagner als Gast vom Racetrack in Bludenz/A, Lukas (einer von unseren flinken Nachwuchsfahrern) und die arrivierten MRC-Slotcarpiloten freuten sich grandios auf das Saison-Finale 2022!

Warmup

Mehr oder weniger (Geheim)Training, Fahrzeugpflege, mentaler Vorbereitung, Taktikplanung und Detailpflege standen die letzten Tage im Fokus. Für Fabrizio galt der Raceplan nur in eine Richtung: Platz 1 oder nichts. Top oder Flop. Pascal versuchte mit und dagegen zu halten. Tamara, einmal mehr Siegerin der Instagram Playoff Umfrage, und alle anderen wollten Zünglein an der Meisterwaage spielen. Und logischerweise wollten alle das letzte Rennen im 2022 für sich positiv gestalten.

Rennen

Schulter an Schulter standen die zwei Kontrahenten nebeneinander an der Holzbahn. Das Championsduell startete für Pascal einmal mehr auf Spur 1. Gleich daneben, nichts Neues in dieser Saison, Fabrizio auf der Spur 2. Der Slotcar-Modus wollte es so, dass sie sich durch den Wechselrhythmus im letzten und achten Durchgang auf den schnellen Spuren 2 und 4 definitiv um den grössten «Wildstein» aus dem berühmt berüchtigten Scaläratobel, sprich den Meisterpokal, massen. Fabrizio, vom Fleck weg, fuhr mit irrem Speed und top Konstanz um die Kurven und verschaffte sich kontinuierlich einen grösseren Vorsprung im Meisterrennen. Pascal, Eberhard und bis zuletzt Marco versuchten Fabrizio den Weg bis zum Slotracing-Karrierehöhepunkt möglichst schwierig zu gestalten. Aber: Zu abgeklärt und ohne Fehler, zu stark in den wichtigen Details und über die gesamte Saison betrachtet, zog Fabrizio seine Triumphfahrt durch und gewann absolut verdient das letzte Scalära Cup Rennen und so auch die Meisterschaft. Pascal schwächelte nur wenig aber entscheidend im Rennen, konnte sich aber dennoch den zweiten Meisterschaftsplatz vor dem heranbrausenden Marco sichern. Eberhard, Livio und Tamara komplettierten die Top 6 auf den nachfolgenden Plätzen in der Endrangliste.

Fazit

Details wie Moosgummis, Schleifer, Achslager, Konzentration, Nervenstärke, Geschwindigkeit und einen schnellen Finger entschieden schlussendlich eine spannende zweite Version von unserer Vereinsmeisterschaft. Alle, angekommen bei der fröhlichen und äusserst kollegialen Analyse nach dem spektakulären Rennen, zeigten sich beeindruckt und glücklich, welche Leistungen die Pilotin und die Piloten im 2022 zeigten. Die nüchternen Gesamtzahlen bestätigten die Ausgeglichenheit, die Spannung und den Spass den alle an unserer MRC Chur Rennstrecke hatten. Herzliche Gratulation und vielen Dank an alle im Verein und unseren Gästen in diesem Jahr. Die zweite Ausführung vom Scalära Cup war ein riesiger Erfolg und wir freuen uns bereits auf die dritte Ausgabe im 2023! Die Renndaten werden Anfangs 2023 bekanntgegeben. Bis dahin frohe Festtage, einen guten Rutsch ins neue Jahr und wir sehen uns beim ersten Highlight im 2023, der Neujahrs-Challenge am Sonntag, 8. Januar 2023. Let’s Race!

Die Siegerehrung und Pokalübergabe findet an der GV im Januar 2023 statt!

Hier gehts zur Gesamtrangliste vom 2. Scalära Cup 2022

PlatzFahrerin / FahrerRundenDurchschnitts-RundenzeitRückstand
1#9 Fäbi Reich332.107.227 s 
2#96 Marco Ludwig331.027.255 s1.08 R
3#55 Eberhard Karp327.887.320 s4.22 R
4#96 Pascal Hirsiger327.487.332 s4.62 R
5#13 Tamara Rensch 325.287.378 s6.82 R
6#00 Livio Brugger 322.427.444 s9.68 R
7#81 Lukas Hirsiger314.267.637 s17.84 R
8RTB Sepp Wagner313.727.650 s18.38 R
Ergebnis sechstes Rennen 2022

Scalära Cup: Bericht zum 4. Rennen (Nachholtermin)

Scalära Cup: Bericht zum 4. Rennen (Nachholtermin)

Furios ins Grande Finale

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben! Und das ist gut so. Denn, die Rennen #4 und #6 mussten in der Zwischenzeit beide verschoben werden (technische und personelle Gründe). Geplant war im November, also jetzt, das Saisonfinale zu feiern. Da wir jung, dynamisch und flexibel sind, wird die Saison neu am Freitag, 16. Dezember 2022, abgeschlossen. Also hol deinen Terminkalender raus und kreuze dir diesen Tag dick an!

Warmup

Erfreut und einmal mehr hochmotiviert trafen Tamara und fast alle Vereinsmitglieder im Vereinslokal ein. Zum quasi Re-Re-Start der Saison. Mit Markus Frei durften wir einen talentierten Slotcar Rennfahrer aus der Bodenseeregion bei uns als Gastfahrer begrüssen. Es knisterte, alle wollten zeigen was sie können und die SSR24-Slotrennautos über die Bahn jagen lassen. Die Aufwärmrunden wurden genutzt um die letzten feinen Tuningmassnahmen zur Leistungsoptimierung vorzunehmen. Die technische Abnahme der Rennautos streng nach Reglement, es hätte ja eine kleine Vorentscheidung in der Championfrage fallen können, verlief einwandfrei.

Rennen

Das Zwischenklassement nach vier Rennen gab die Startorder vor. Fabrizio und Pascal führten praktisch gleichauf die Tabelle an. Eberhard und Marco, der Vorjahressieger, in der nicht nur punktemässigen Verfolgerrolle mit noch theoretischen Meisterträumen. Der Titelverteidiger musste sich schon etwas einfallen lassen, damit der Steinpokal nicht den Besitzer wechselt. So wurde im Fahrerlager gemunkelt, dass er ein heimliches Training unter Ausschluss der Vereinsöffentlichkeit durchgeführt haben soll. Ob es ihm auch etwas gebracht hat?

Die ersten furiosen Runden versprachen ein ausgeglichenes «Kopf an Kopf» Rennen der Top 4. Je nach Spurzuteilung war gefühlt jeder einmal in der Leaderrolle. Die im Slotmodus bedingten Pausen verleiteten dazu, dass ab Rennhälfte Kopfrechenkünste gefragt waren. Auch ohne Taschenrechner zur Hand war schnell klar, dass Marco in der (geheimen) Vorbereitung anscheinend doch alles richtig gemacht hatte und mit wenigen Runden Vorsprung die weiteste Distanz nach 40 Rennminuten absolvierte. Offen blieb die für den Meisterschaftsausgang sehr interessante Frage, nach den weiteren Plätzen. Pascal, der erste im Zwischenklassement, verteidigte die zweitoberste Fläche auf dem Podest im Abschlussfurioso vor den heranstürmenden Fabrizio und Eberhard. Dahinter folgte Tamara, mit 0.04 einer Runde oder umgerechnet ungefähr einer Wagenlängen Vorsprung, vor Livio und unserem Gast Markus.

Fazit

Marco verhinderte eine mögliche Vorentscheidung lässig und meldete sich eindrücklich ins (theoretische) Meisterrennen zurück. Fabrizio und Pascal wollen im Grande Finale den Champion aber unter sich ausmachen und wieder ganz vorne mitfahren. Das verspricht höchste Spannung bis kurz vor Weihnachten. Sei also dabei am Freitag, 16. Dezember 2022, wenn du diese Renn- und Kampfsportshow nicht verpassen möchtest. Das zweite Scalära Cup Saisonfinale in der Geschichte unseres Vereins verspricht ein Slotcarennen auf höchstem nationalem Niveau.

Let’s Race!

PlatzFahrerin / FahrerRundenDurchschnitts-RundenzeitRückstand
1#95 Marco Ludwig329.007.290 s 
2#96 Pascal Hirsiger327.167.336 s2.14 R
3#9 Fäbi Reich325.727.372 s3.58 R
4#55 Eberhard Karp325.107.386 s4.20 R
5#13 Tamara Rensch 321.427.467 s7.88 R
6#00 Livio Brugger 321.387.468 s7.92 R
7SRT Markus Frei314.947.620 s14.36 R
Ergebnis viertes Rennen 2022

SSR24 Swiss GT Series Schweizermeisterschaft

Schweizermeister 2022

Renntage sind unlängst bekannt Feiertage! Erst recht, wenn es sich um das finale Wochenende der ersten SSR24 Swiss GT Series Schweizermeisterschaft handelt. Am Samstagabend, ca. 18.15 Uhr Ortszeit, war der Applaus und Churer Jubel während der Siegerehrungen gross, als die Schweizermeister vom OK-Team bekannt gegeben wurden. Die Tagesbesten, die Teamgesamtsieger, Einzelgesamtsieger und alle Fahrerinnen und Fahrer galt es nicht genug zu würdigen! Doch alles der Reihe nach.

Warmup

Schon am Freitagvorabend reisten Tamara, Fabrizio, Eberhard, Marco und Pascal in den schönen Thurgau und nutzten die Trainingsgelegenheit auf dem «Circuit de Neukirch-Egnach» vom Slotcar Treff Felix Keller. Bis auf Eberhard, befuhren die noch am Beginn ihrer Slotcar-Karriere stehenden Churerin und Churer Neuland in Sachen TG-Holzrennbahn (leicht ausgenommen natürlich Marco unser Profi mit seiner enormen Erfahrung ;-). Nach dem ersten Rennen in Dietlikon war dies erst die zweite Auswärtsbekanntschaft in dieser neuen Schweizermeisterschaft. Bis spät nach 23 Uhr drehten sie ihre Runden, schneller und schneller, und motivierten sogar einzelne Einheimische dazu noch diese Nachtschicht für das Rennen vom Samstag zu nutzen. Danach folgten aufräumen, lichterlöschen und schlafen.

Rennen

Die besten 16 SSR24 Slotcar Fahrerinnen und Fahrer stellten sich der Herausforderung und traten am Samstag in acht Zweierteams an. Die Bündner starteten mit drei Teams ins Warmup und zum Qualifying. Verdankenswerter Weise entschied sich der superschnelle Zürcher Mike dazu, dass er mit Pascal gerne ein Churer Team bilden möchte. Gspunna!

Und prompt mischten die drei «Churer Teams» das Qualifying auf und klassierten sich auf den Plätzen drei, vier und fünf in Mitten der hochkarätigen Shakedown-Rangliste.

Nach dem sensationellen Mittagessen standen die fünf roten Lichter im Mittelpunkt. Dem Start des letzten Swiss GT Series Rennen 2022 stand nichts mehr auf der Piste entgegen.

Sofort versuchten alle ihre Platzierungen aus dem Qualifying zu verbessern oder zu verteidigen. Dadurch entstanden unzählige heisse Duelle und Überholmanöver auf der rassigen mit viel Vollgasanteilen ausgestattete Holzbahn. Pro Durchgang galt es die bekannten acht Minuten Rennzeit voll konzentriert durchzurasen. Alle Fahrerinnen und Fahrer der beiden Team-Gruppen absolvierten die vier Spuren ohne Probleme. Einzelne und äusserst kurze Unterbrüche wurden wegen kleinen technischen Defekten im Sinne des fairen Wettkampfs gewährt.

Für die Fahrerinnen und Fahrer am Regler, für die anderen die sich einen Blick auf die Rennbahn und den Zeitenmonitor erhaschten, war das Rennen von der ersten bis zur letzten Sekunde spannend und unterhaltsam. Dies widerspiegelte sich auch in der Rangliste und den fröhlichen und müden Gesichtern der Beteiligten.

Man muss kein Mathegenie sein um feststellen zu können, wie knapp einige Duelle waren, wenn nach 595 Runden 0.06 Einheiten einer Rennbahndistanz von (offiziellen) 35.1 Metern über den Ausgang der Meisterschaft entscheiden! Oder mit Blick auf eine andere Statistik, wenn ein Tausendstel einer Sekunde (der durchschnittlichen totalen Rundenzeit) den Ausschlag für Platz 1 im Gesamtklassement gegeben hat.

Herzliche Gratulation an die Sieger, und an alle Fahrerinnen und Fahrer! Besonders freut uns natürlich der Churer Gesamtsieg von Marco und Eberhard und ihr Doppelsieg in der Einzelwertung! Bravo Marco! Bravo Eberhard!

Tagessieger Teams in Neukirch-Egnach:

1. Green Hunters (SRT), 2. Rosthaufen (MRC), 3. m&m’s (SRT), 4. Egni Racer (SRT), 5. Team Gspunna (MRC), 6. SCD-Viper (SCD), 7. Oldie Power (SRT), 8. MRC Chur (MRC)

Tagessieger Fahrerinnen und Fahrer in Neukirch-Egnach (Podest):

1. Felix Keller (SRT), 2. Angelo Marciello (SRT), 3. Martin Keller (SRT)

Gesamtsieger Teams 2022 (Podest):

1. Rosthaufen (MRC, Marco Ludwig / Eberhard Karp), 2. SCD-Viper (SCD, Peter Büschlen / Hansjörg Wenger), 3. Green Hunters (SRT, Angelo Marciello / Martin Keller)

Fotomontage SSR24

Gesamtsieger Fahrerinnen und Fahrer 2022 (Podest):

1. Marco Ludwig (MRC), 2. Eberhard Karp (MRC), 3. Peter Büschlen (SCD)

Fotomontage SSR24

Fazit

Das war eine grandiose erste Meisterschaft! Voll mit Highlights, Freude, Freundschaft und Begeisterung! Gewinner sind alle! Herzliche Gratulation! Alle Infos, Fotos und Statistiken sind auf den Plattformen von SSR24, Slotclub.ch, Slotcartreff F. Keller und hier bei uns zu finden.

Vielen Dank an die Organisatoren der Schweizermeisterschaft und allen Personen die in Dietlikon, Chur und Neukirch-Egnach für einen reibungslosen Ablauf gesorgt hatten. Die Gastwirtschaft und -freundschaft waren immer hervorragend und herzlich! Vielen Dank!

Noch mehr «Good News» zum Schluss: Auch 2023 wird es eine SSR24 Swiss GT Series Schweizermeisterschaft geben! Die Daten folgen demnächst. In diesem Sinn: Let’s Race!

Scalära Cup 2022: Bericht zum 5. Rennen

Spannende Ausgeglichenheit

Die Sommerpause verlängerten wir wegen eines technischen Defekts der Bahn (Elektronik). Das Rennen #4 mussten wir deswegen kurzfristig absagen. Es wird aber als Saisonfinale im November entsprechend nachgeholt. Nach der Reparatur durch unseren Haus-Techniker Berni (einmal mehr vielen Dank!), stand der Durchführung von Rennen Nr. 5 nichts mehr in der Quere.

Warmup

Etwas zaghaft nach der Hitzephase aber mit viel Überzeugung starteten Tamara und die Piloten ins Aufwärmen. Der Raumtemperatur geschuldet, betraf diese Übung nur die Gummis der Rennboliden. Nach der Wagenabnahme schmolzen die wenigen Minuten nicht genug schnell davon, damit endlich wieder gemeinsam ein Rennen gefahren werden konnte. Alles war angerichtet für die spannende Saisonfortsetzung.

Rennen

Die Top 5 des Zwischenklassements eröffneten das Rennen. Eine ansprechende Pace konnte aufgenommen und durchgezogen werden. Ohne nennenswerte Vorfälle liefen die achtminütigen Läufe ab. Ausfälle waren in diesem Rennen so selten, wie Wollmützen im Juli. Linard, unser Neuling, huschte vorsichtig über die Strecke und zum ersten Mal in einem Slotcar-Rennen. Tamara und die Piloten lieferten sich über viele Runden einen äusserst ausgeglichenen Kampf. Erst spät im Rennen zeichneten sich genauere Tendenzen ab. Fabrizio und Pascal fuhren rundengleich an der Spitze vorne weg und suchten untereinander den Sieger im letzten Durchgang auf den schnellen Spuren 2 und 4. Tamara, Marco, Eberhard und Livio lagen dicht beisammen und suchten nach ihren schnellsten Runden. Schlussendlich gewann Fabrizio das spannende Finish mit einer Runde Vorsprung auf Pascal. Livio im Geschwindigkeitsrausch katapultierte sich erstmals aufs Podest. Marco, Eberhard und Tamara liess er knapp hinter sich. Linard gewann nicht nur seine ersten Punkte, sondern auch viel wertvolle Erfahrung um im nächsten Rennen angreifen zu können.

Fazit

Zwei Rennen sind noch ausstehend und in der Gesamtrangliste kann noch alles passieren. Wir hoffen, dass es noch lange nicht zu einer Vorentscheidung um den Pokal kommen wird. Die nächste Rennaction ist aber in Egnach TG. Dort findet am Samstag, 24. September 2022, der dritte und letzte Lauf zur SSR Swiss GT Series statt. Das nächste Rennen zum Scalära Cup ist am Mittwoch, 19. Oktober 2022. Das aufgeschobene Saisonfinale und sechste Scalära Cup Rennen im 2022 folgt im November. Das Datum wird noch nachgeliefert. Let’s Race!

PlatzFahrerin / FahrerRundenDurchschnitts-RundenzeitRückstand
1#9 Fäbi Reich331.52 
2#96 Pascal Hirsiger330.481.04 R
3#00 Livio Brugger 324.767.390 s6.76 R
4#95 Marco Ludwig324.487.04 R
5#55 Eberhard Karp323.667.86 R
6#13 Tamara Rensch 320.3211.20 R
7#2 Linard Paly239.8410.007 s91.68 R
Ergebnis fünftes Rennen 2022

Scalära Cup 2022: Bericht zum 3. Rennen

Starke Zahlen nach dem «Spring-Race-Break»

Frühlingsferien und Feiertage zwischen den Rennen haben Vor- und Nachteile. Den wöchigen Unterbruch vom April Rennen bis zum dritten Durchgang des Scalära Cups nutzten die Fahrerin und die Fahrer wieder sehr unterschiedlich. Ein zweiter solcher Unterbruch folgt noch im Herbst vor dem Finaldurchgang. Die Freude im Verein war gross, dass sich (fast) alle wieder einmal gemeinsam an der Rennbahn trafen.

Warmup

Frühlings Unterbruch hin oder her. Bereits in den Aufwärmrunden schenkte man sich nichts und jeder versuchte auf seiner Lieblingsspur einen Marker mit einer möglichst tiefen 7er-Zeit zu setzen. Die Jahreszeit und das feuchte Klima ausserhalb des Gebäudes sorgten dafür, dass im Vereinslokal eine hohe Luftfeuchtigkeit für gute bis bissige Grip-Verhältnisse sorgten. Es war kein Vergleich zu den trockenen Wintermonaten. Den Fahrzeugcheck für den Einstieg in den Parc Fermé führte unser Präsident durch. Alle SSR24 Fahrzeuge entsprachen, zur Freude aller, dem Reglement.

Rennen

Nach einem harmonischen Start wurden die Spuren von Minute zu Minute schneller. Auffällig wenige, bis gar keine Unterbrüche, brachten die Rennleiterin oder die Rennleiter zum Wohle des Renn-Flows nie in eine Stresssituation. Alle fuhren sehr fokussiert und nach ihrem eigenen Race-Plan. Die persönliche Taktik hing mit der Absolvierung der Spurreihenfolge und der kurzen Zwangspause zusammen.

Dem «Spring-Race-Break» zum Trotz entstand ein frühlingshaft erfrischendes rasantes und flüssiges Slotrace. Der Ausgang war erneut, wieder zur Freude von allen, bis zum Schluss sehr knapp und hitchcockmässig spannend. Nur ein Drittel einer Runde distanzierte den zweiten vom ersten Platz. Eberhard konnte als Rennleiter im sechsten Durchgang seine Konkurrentin und seine Konkurrenten aus der Zuschauerrolle beobachten und fieberte mit, wo er sich zum Schluss mit seiner Viper rangiert.

Getreu dem Motto «Break» kam es zu einigen Brüchen im Vergleich zu den letzten Rennen. Fabrizio unterbrach seine sieglose Zeit seit September 2021 und gewann vor Marco. Sie beide sorgten dafür, dass die Siegesserie von Pascal unterbrochen wurde. Gemeinsam brachten sie die Spannung zurück auf das Meisterschaftstableau. Zudem brachen Marco und Co. den Rekord und zauberten so viele 6.9 Sekunden Rundenzeiten auf die Holzbahn wie noch nie. Und mit über 333 gefahrenen Runden in 40 Minuten wurde auch dieser Rekord pulverisiert. Die durchschnittlichen Rundenzeiten von Platz 1 (7.194 s) bis Platz 6 (7.374 s) waren auch noch nie so schnell und so nahe beisammen (0.18 s). Starke Leistungen mit starken Zahlen!

Fazit

Der Ausgang der Meisterschaft ist wieder offen! Das Niveau steigert sich weiterhin von Rennen zu Rennen. Herausfordernde Zeiten stehen der Pilotin und den Piloten bevor. Die Agenda verspricht viel Rennaction im Sommer. Am 18. Juni mit dem zweiten Rennen der SSR Swiss GT Masters Serie in Chur, dem vierten Lauf des Scalära Cups am 6. Juli und dem fünften Durchgang am 31. August. Let’s Race!

PlatzFahrerRundenDurchschnitts-RundenzeitRückstand
1#9 Fäbi Reich333.627.194 s 
2#95 Marco Ludwig333.247.203 s0.38 R
3#96 Pascal Hirsiger329.447.285 s4.18 R
4#55 Eberhard Karp328.767.303 s4.86 R
5#13 Tamara Rensch 326.947.345 s6.68 R
6#00 Livio Brugger 325.467.374 s8.16 R
Ergebnis drittes Rennen 2022

SRT24 Finallauf beim MRC Chur

Stolze Gastgeber

Unser Vereinslokal wurde herausgeputzt und hergerichtet. Die Rennstrecke wies einen guten Grip auf. Herrührend von den vielen Trainingseinheiten in den letzten Wochen. Alles war bereit für den angekündigten hohen Besuch vom Bodensee. Die Fahrerin und die Fahrer vom Slotcartreff Felix Keller aus Neukirch-Egnach hatten das fünfte Rennen, ihren Saisonabschluss, bei uns auf ihrer Agenda. Mit riesiger Vorfreude warteten wir am Samstag, 7. Mai 2022, auf die Ankunft unserer Gäste. Erstmals durften wir eine so grosse Anzahl an Gästen bei uns begrüssen. Wir waren stolze Gastgeber und freuten uns, dass sich eine neue Pilotin und elf neue Piloten von den Tücken unserer Bahn herausfordern liessen.

Warmup

Schon eine Woche zuvor und am Mittwoch dazwischen durften wir unsere Gäste zum Trainieren begrüssen. Schnell purzelten die Rundenzeiten auf konkurrenzfähiges Niveau. Von Runde zu Runde wurden die Fahrerin und die Fahrer mit unserer Bahn besser vertraut. Dementsprechend stieg die Vorfreude auf den Renntag. Der Funfaktor auf der Slotracingskala war sehr weit oben 😉

Rennen

Der Fahrerin und den elf Fahrern vom Slotracing Treff stellten sich drei «Einheimische» zum Geschwindigkeitsvergleich und Battle. Marco, Gian Finn und Pascal sollten einen echten Gradmesser und Vergleich für die Leistung der Bahnrookies darstellen.

Das Qualifying Resultat zeigte aber nur auf den ersten zwei Plätzen auf, wer den Heimvorteil ausnutzen konnte:

Resultat Qualifying

Unsere Gäste liessen sich vom Quali-Druck nicht beirren und stiegen top motiviert ins Rennen. Drei Gruppen, aufgeteilt mit jeweils fünf Fahrerin und Fahrern, stellten sich den sechs Minuten Rennzeit pro Spur. Alle jagten mit ihren SSR24 GT-Boliden möglichst schnell, in flüssigem Rhythmus und mit möglichst wenig Ausfällen durch die Kurven. Schlussendlich zeichnete sich an der Spitze ein Zweikampf zwischen Marco Ludwig und Eberhard Karp ab. Eberhard fährt die Meisterschaften vom Slot Racing Treff und von uns (Scalära Cup) mit. Dieses Duell entschied mit satten 250 Runden und knapp einer Runde Vorsprung Marco für sich.

Dahinter ging es in Grüppchen ebenfalls umkämpft weiter. Zwischen den Heimfahrern Gian Finn (Jahrgang 2010) auf dem dritten Platz und Pascal Hirsiger auf dem siebten Platz waren nur fünf Runden Unterschied und die schnellsten drei SRT Fahrer. Zwischen Platz 8 (Martin Keller) und Platz 11 (Ulf Nilsson) betrug der «Gap» auch nur sechs Runden. Aber auch am anderen Ende der Tabelle fuhren alle zwischen 216 und 225 Runden. Beeindruckend für uns war, wie sehr alle Gäste sich schnell an das neue und unbekannte Strecken-Layout angepasst hatten und äusserst ansprechende Resultate lieferten. Allen hatte das Rennen in Chur viel Spass bereitet und es zeigte sich als würdigen Abschluss des SRT-SSR24-Cup’s!

Resultat Rennen

Fazit

Das war ein Rennen! Eine Fahrerin und 14 Fahrer in einem Rennen sind Vereinsrekord! Wir sind stolz darauf so viele nette Menschen kennengelernt zu haben und sie bei uns begrüssen zu dürfen. Der Anlass war für alle ein mega Erlebnis. Wir hoffen, dass wir unsere Freunde vom Slot Racing Treff bald wieder bei uns begrüssen dürfen. Und wir möchten natürlich gerne bald in Neukirch-Egnach zu Besuch erscheinen. Auf diesem Anlass kann aufgebaut werden und wird bestimmt nicht der letzte gewesen sein. Gebührend eingeweiht und gefeiert wurde auch die Kurve 2, die ab sofort Slotcartreff F. Keller Kurve heisst! Vielen Dank und let’s Race!

Scalära Cup 2022: Bericht zum 2. Rennen

Flotte Rekorde

Wie immer raste die Vorbereitungszeit bis zum Rennen. Die einen trainierten auf der Rennstrecke, die anderen feilten an den Details der Rennautos. Leider fehlte Fabian im Rennen aufgrund von Proben für einen Auftritt mit seiner Musikband. Dank den Frühlingsferien wieder einmal mit dabei, mit absolutem Topspeed, war Gian Finn (12 Jahre alt).

Warmup

Das Instagram Battle als Orakel für den Rennsieg gewann Pascal knapp. Wie immer waren alle gespannt, ob die Community Recht behalten wird.

Das Warmup kurz vor dem Rennen nutzten alle um sich mit den aktuellen Grip-Verhältnissen vertraut zu machen. Und die waren optimal. Bahn und Luftfeuchtigkeit waren nach den Vorstellungen der Pilotin und der Piloten. Auf allen fünf Spuren konnte voll attackiert werden. Die magische 7-Sekunden-Grenze hatte keine Chancen mehr sich zu behaupten.

Die technische Abnahme der Rennautos war dieses Mal ohne irgendwelche Beanstandungen zur Routinearbeit verkommen. Marco, hocherfreut, fand keine Mängel und die Pendenzen von der letzten Abnahme waren allesamt erledigt worden. Nichts sprach dagegen, dass die Corvette, der R8, der M3, der Jaguar und die ganze Porsche Armada zur Zeitenhatz starten durften.

Rennen

Der Start der Top-5 Fahrer (gemäss Cup-Zwischenrangliste) war etwas harzig. Alle versuchten so schnell wie möglich ihre GT-Boliden auf der Holzbahn auf Renntempo zu trimmen. Dies gelang während den ersten acht Minuten vom ersten Umgang nicht immer wunschgemäss und zugegeben, etwas harzig. Niemand blieb fehlerfrei und versuchte dies mit mehr oder weniger Erfahrung auszugleichen. Alle waren froh über den ersten Unterbruch und der erforderliche Spurwechsel kam wie gerufen. Das Niveau von allen steigerte sich ab den zweiten acht Minuten merklich. Der Grip ebenso. Regelmässig konnten 6er Zeiten auf den zwei Bildschirmen (neu!) bewundert werden. Ein flottes Rennen entwickelte sich. Die Zeiten liessen erahnen, dass sich an der Spitze fünf Fahrer jagten. Tamara und Livio versuchten alles um so lange wie möglich dran zu bleiben. Ein Lacher für alle: Als Pascal 87 Sekunden vor dem Ende des Durchgangs bereits die Stecker des Reglers zog. Völlig fokussiert irrte er sich wegen einer Chaosphase und deutete dies als Durchgangsende. Wie in anderen Sportarten ist auch bei uns erst Schluss, wenn die Sirene ertönt. Das Rennen steigerte sich von flott zu rasant. Die Spannung hielt bis zum Schluss. Anhand der bereits traditionellen gemeinsamen Auswertung nach Rennende, kam es zu einigen neuen Rekorden nach 40 Rennminuten. Aufgezählt nur auszugsweise einige der taufrischen Bestleistungen: So viele 6 Sekunden Rundenzeiten wie noch nie, so viele Gesamtrunden wie noch nie, die schnellste Durchschnittsgeschwindigkeit für das gesamte Rennen, mit Gian Finn der jüngste Podiumsfahrer der Geschichte (sensationeller dritter Platz) und Pascal brachte es fertig erstmals dreimal hintereinander zu gewinnen (saisonübergreifend). Alles das hatte es so noch nie gegeben! Marco auf Platz 2 war aber nahe an Pascal dran (innerhalb derselben Runde). Eberhard (ganz ganz knapp hinter dem Youngster), Fabrizio, Tamara und Livio komplettierten die Rangliste.

Fazit

Gian Finn beindruckte mit seiner lockerflockigen Leistung und mit seinem Podiumsplatz alle! Bravo! Pascal wird im nächsten Rennen der einzig Gejagte sein, damit ihm der lupenreine Sieg-Hattrick in derselben Saison verwehrt werden kann. Das nächste Rennen ist am Mittwoch, 8. Juni 2022. Es folgen weitere Rennen über die Sommermonate Juli und August. Das wird heiss! Let’s Race!

PlatzFahrerRundenDurchschnitts-RundenzeitRückstand
1#96 Pascal Hirsiger331.867.232 s 
2#95 Marco Ludwig331.127.249 s0.74 R
3#67 Gian Finn Ludwig327.667.325 s4.20 R
4#55 Eberhard Karp327.427.330 s4.44 R
5#9 Fäbi Reich325.427.377 s6.44 R
6#13 Tamara Rensch 316.667.579 s15.20 R
7#00 Livio Brugger 313.387.659 s18.48 R
Ergebnis zweites Rennen 2022