Slotmania
Wegen kurzfristigen Absagen und Krankheit reduzierten sich die Starter-Teams von 9 auf 6. So, das war das Negative. Jetzt folgt nur noch Positives. Tamara und elf Top-Slot-Racer trafen sich in Chur für den zweiten Schweizermeisterschaftslauf 2026. Ein Teameffent mit je zwei Fahrer/in. Der Auftakt in Dietlikon vor drei Monaten war grandios. Wir haben darüber berichtet. Der Scalära Cup am Donnerstag wurde als Trainingseinheit prominent genutzt. Dies versprach für den Samstag ein Top-Rennen zu werden.
WarmUp
Vom Morgen bis vor 11 Uhr nutzten alle die Zeit für die letzten Tests und Abstimmungen. Andere mussten noch ein wenig den Tücken der Churer Holzrennbahn entgegenwirken und die Schlüsselstellen trainieren. Etwas früher als geplant, wurden von Stefan und Pascal die GT-Boliden geprüft, gemessen und gewogen. Keine gröberen Fehler sind festgestellt worden. Die paar wenigen Details wurden sofort behoben und alle waren fit für das knifflige Qualifying.

Qualifying
Einheimisch = Polesetter-Team. Meadow Valley Racer Fabrizio fuhr ohne Blumen zu verteilen klar auf Platz eins. Dahinter standen die Ampere Junkies unter Strom, die Alpen Racer rasen nicht nur bergabwärts gut, Milka Motorsports sowie Blue Racing stellen mehr als nur dominante Farben dar, und unsere Freunde aus dem Vorarlberg, Vinomna Ring Team, gaben dem Anlass ein internationales Rennflair. Die Startreihenfolge war bekannt. Es kann losgehen. Aber zuerst etwas Mittagessen und Plaudern.

Rennen
Kurz darauf galt: «It’s Hammertime!» Ebenfalls etwas früher als im Programm vorgesehen, war nun Rennatmosphäre angesagt. Auf diesen Moment haben alle so lange gewartet. In Chur galt es möglichst schnell 65 Runden abzufahren. Zwischen 6.7 und 7.5 Sekunden waren die meisten Rundenzeiten zu finden. Krass wie eng einige Duelle ausgefochten wurden. Sogar ohne direkt nebeneinander gefahren zu sein. Egal ob real oder virtuell. Es wurde ohne Gnade mit und gegeneinander gefahren. Stets sportlich fair und im kameradschaftlichen Rahmen. Aber es war die ganze Renndauer über sehr spannend. Vom ersten Start an bis zur letzten Kurvendurchfahrt. Die fünf Team-Captains zeigten im ersten Durchgang, wo der Hammer hing und schletzten ihre 65 Runden sagenhaft schnell und ohne Abflug durch. Die Streckenposten und Rennleiter konnten nur begeistert zusehen. Ihre Arbeit blieb aus. Vorerst. Es wurde auch noch strenger für sie. Was aber keinen Einfluss auf die Qualität des Rennens hatte. Hier einige Beispiele wie spektakulär das Rennen nach 325 Runden pro Fahrerin und Fahrer war: Meadow Valley Racer benötigten für insgesamt 650 Runden nur gerade eine Stunde und 16 Minuten. Milka Motorsports, Alpen Racer und Ampere Junkies waren innerhalb von nur 50 Sekunden klassiert. In der Einzelwertung waren Tamara und fünf Piloten innerhalb von nur 28 Sekunden klassiert. Wie krass der geringe Abstand zwischen dem Sieger der Einzelwertung Fabrizio und seinem stärksten Rivalen Janne war: 17 Hundertstelsekunden! Das notabene nach je 325 Rennrunden! Wow! Da passt kein Blatt Papier mehr dazwischen. Slotmania pur! SSR24, die schnellste und spannendste 1:24 Slotracingserie in der Schweiz!
Alle Zeiten und Fotos zu den Rennen findest du hier -> SSR24 Swiss GT Series

Fazit
Vielen Dank an Tamara und die elf Fahrer aus dem In- und Ausland für das perfekte Rennen, vielen Dank an Stefan und Pascal für die Rennleitung und Datenauswertung, vielen Dank an Tamara und Fabrizio für die Verpflegung!
Das Rennen endete mit dem fünften Heimsieg in Chur, aber die Konkurrenz aus dem Unterland kommt immer näher. Nur noch hauchdünn ist der Vorsprung. Wir freuen uns bereits auf die Austragung im 2027. Zunächst gibt es noch ein paar spannende Treffen und Rennen im 2026. Let’s Race!

Unsere Agenda nach der Sommerpause
20.8. Scalära Cup, Rennen 4
17.9. Scalära Cup, Rennen 5
3.10. Swiss GT Series, Rennen 3, Neukirch-Egnach
29.10. Scalära Cup, Rennen 6
7.11. Pizoggel1000
31.12. Streaming Hall – Silvester RUN
9.1.27 Neujahrs Challenge


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