Swiss GT Meisterschaft 2024

Wille, Wienerli und Winner

Die Schweizer SSR24 Legenden beehrten Chur mit ihrem Können und ihrer unerschöpflichen Erfahrung. Das bedeutete, unser junger Verein wollte sich dementsprechend von seiner besten Seite zeigen. Willkommen im dritten Jahr der Swiss GT Meisterschaft, zum dritten Mal in Chur! Der MRC Chur als Gastgeber war fast mit dem kompletten Vereinsbestand präsent. Ob als Vorbereiter und Organisator, in der Küche oder als Rennleiter: Alle trugen zum erfolgreichen Event bei uns im Vereinslokal bei. Dafür Allen ein herzliches Dankeschön für die geleistete Arbeit! Der Lohn waren zufriedene Gäste, ein feiner Zmittag, ein tadelloser Rennablauf und ein faszinierendes Rennen. So begeistert uns unsere Leidenschaft, das Slotracing! Wie war das jetzt mit Wille, Wienerli und Winner?

Warmup

Zwei Teams vom Sloctclub in Dietlikon, das Bodensee Racer Team, das wegen Ausfällen neu zusammengewürfelte Alpen Racer Duo und drei Churer Teams vervollständigten den Starting Grid. Die Wichtigkeit von diesem Meisterschaftsrennen zeigte sich in der seriösen Vorbereitung und den vielen Trainingsaktivitäten unserer Gäste im Vorfeld vom Renntag. Michele und Markus, unsere Stammgäste an unserer Holzbahn, Peter bereicherte bereits am Mittwoch unser Scalära Cup Rennen und Felix am Freitagnachmittag, sie alle holten sich viele Trainingsrunden unter die Moosgummipneus um im CH-Rennen so richtig vorzufahren. Es erstaunte nicht, dass auch die Topfahrer aus Zürich am Samstagvormittag im Warm Up sehr schnell sehr schnell über den Churer Racetrack rasten. Die 7 Sekunden pro Runde als Richtwert. Lieber etwas darunter als darüber, dann fuhr man vorne mit dabei. Die Verlosung der auf dem Prüfstand ausgewerteten «Einheitsmotoren» beförderte allen ganz «Rennfahrer-Like» die ehrgeizige Hoffnung, man möge sich doch bitte den besten Motor ausgewählt haben.

Akribisch wurden die SSR24 Rennboliden von Stefan und Marco untersucht, abgemessen und dokumentarisch festgehalten. Keine Mängel oder ungewollte Reglementsverstösse wurden festgestellt. Dies vor und nach dem Rennen. Bravo!

Die zufällige Qualifying Reihenfolge wollte es, dass der Bodensee Racer Markus, gleich die Bestzeit hinknallte. Alle anderen Teams folgten ihm innerhalb von 0.6 Sekunden. Die Startaufstellung sah dank dem Einzeleinsatz so aus: Bodensee Racer, Knatterer Racing, Werk Racer, MRC Chur, Ampere Junkies, Alpen Racer und Mad Panda.

Rennen

Unser Rennleiter Marco fasste sofort nach Rennende analytisch und passend das Renngeschehen zusammen: «Wahnsinn wie sich diese Rennen gesteigert haben und wie hoch das Niveau jetzt im dritten Jahr dieser Meisterschaft ist. Praktisch keine Ausfälle, sprich Chaosunterbrüche, begünstigten einen sauberen und flüssigen Rennverlauf. Die Fahrerinnen und Fahrer fuhren fair und anständig. Dadurch entstand ein spannendes und kurzweiliges Rennen.» Diesem Statement ist nicht mehr viel hinzuzufügen. Mit einem Augenzwinkern sei aber angedeutet, dass das Rennende pünktlich in unsere sportlichen Konkurrenzveranstaltungen, die erste Halbzeit vom ersten EURO24 Spiel der Schweizer Nati und kurz vor den Rennstart vom 24h-Rennen in Le Mans, fiel. Zurück zu unserem Highlight. Viele Speedduelle und Überholmanöver waren der Gradmesser, wie eng es zwischen den zwei Fahrerinnen und den 12 Fahrern zu und her ging. Wenn nach 80 Rennminuten lediglich eine halbe Runde über einen Podestplatz oder eben nicht entscheidet, ist das schon Wahnsinn und Nervenkitzel pur! Wagen wir gemeinsam den Blick auf die Schlussrangliste. Unser Mad Panda Team kämpfte tapfer und sammelte weiter kostbare Rennkilometer und -erfahrung. Die Werk Racer und Ampere Junkies fuhren ihr vereininternes Duell auf der Bündner Rennbahn aus. Das notfallmässig zusammengefundene Alpen Racer Team kämpfte bis zum Schluss um einen Podestplatz mit. Dort landeten aber mit dem Team MRC Chur, Bodensee Racer und Knatterer Racing die «Einheimischen». Somit setzte sich wie im letzten Jahr die Streckenkenntnis gegen die Erfahrung knapp noch durch.

Fazit

Wie immer war der Swiss GT Meisterschaftslauf in Chur ein Jahreshöhepunkt und machte einfach nur Spass und Lust auf die nächsten Rennen. Herzliche Gratulation allen Gewinnern, ob auf dem Podest oder bis Platz Sieben. Alle waren sie Gewinner, zurecht! So interessant das Rennen ist, soviel Spass macht es auch nach dem Rennen die verschiedenen Meinungen abzuholen und zuzuhören. Bereits während den Teampausen im Rennen wurde teamintern und nach dem Rennen untereinander fachgesimpelt. Bereits wurde heiss über die angekündigten SSR24-Reglementsanpassungen diskutiert. Unser jüngster Pilot meinte, alle seien sehr willensstark gewesen. Jede und jeder habe gewusst, was man selber erreichen wollte. Das Ziel war nicht viel «abzufliegen», trotzdem schnell zu fahren und dabei Spass zu haben. Eine andere Beschreibung war sinngemäss mit dem Satz «Alles ist einfach irgendwie nur Bähh.» auch sehr auf den Punkt gebracht. Wiederum andere liessen sich vielleicht vom feinen Mittagessen verführen und hatten das Gefühl, dass sich der Grip der Bahn anfühlte, als ob man mit Wienerli an den Rädern statt mit dem schnelleren Moosgummi fährt. Natürlich waren nicht alle Bemerkungen tierisch ernst gemeint, der Spass kommt an einem anstrengenden Renntag zum Glück nicht zu kurz.

Um den Überblick behalten zu können geht’s hier zu den Resultaten und mehr Fotos -> Link! Wir sehen uns gerne wieder in Dietlikon, Neukirch-Egnach oder Chur. Let’s Race!

Agenda

28. August Scalära Cup Rennen 4
18. September Scalära Cup Rennen 5
5. Oktober Swiss GT Meisterschaft in Neukirch-Egnach
23. Oktober Scalära Cup Saisonfinal Rennen 6
Im November Pizoggel 1000 (Langstreckenrennen)

PlatzTeamRundenDurchschnitts-RundenzeitRückstand
1Knatterer Racing673.887.126 s 
2Bodensee Racer670.867.155 s3.02 R
3MRC Chur665.287.215 s8.6 R
4Alpen Racer664.627.222 s9.26 R
5Ampere Junkies660.947.262 s12.94 R
6Werk Racer658.247.295 s15.64 R
7Mad Panda612.107.842 s61.78 R
Rangliste Teams Swiss GT Meisterschaft 2024 in Chur

Scalära Cup: Bericht zum 3. Rennen 2024

Immer locker bleiben!

Es ist passiert, was sich fast alle erhofft haben und was sich schon auch angekündigt hatte. Fabrizios fast schon legendäre Dominanz ist unterbrochen! Ob nun auch seine Herrschaft über den Champions-Pokal fällt, entscheidet sich erst nach der Sommerpause in den restlichen drei Scalära Cup Rennen. Auf jeden Fall nehmen wir viel Spannung und Nervenkitzel mit in den Sommer. Also immer locker bleiben, zurücklehnen und warten was alles noch passiert in dieser engen Meisterschaft.

Warm Up

Peter Büschlen, Slotclub Dietlikon, nutzte das Rennen zur Vorbereitung auf den 60 Stunden später stattfindenden Schweizermeisterlauf der Swiss GT Series in Chur. Gleichzeitig kompensierte er den beruflich bedingten Ausfall von Lukas, dem bisherigen soliden Podestplatz 3 Fahrer. Mähna gab seinen Saisoneinstand nach zwei durchtrainierten Nächten und weit über 2000 Trainingsrunden. Locker flockig wurden bereits ab dem Nachmittag beherzt Runden auf dem Racetrack gedreht. Das grosse Thema war, wer den dritten Platz von Lukas «erben» wird. Die Spekulationen gingen hoch und runter. Zu Recht wurden viele Namen genannt. Die Stimmung war heiter, bei jenen die nichts zu verlieren hatten, und angespannt, bei jenen die doch schon auch etwas unter Druck standen. Locker bleiben war für alle ein guter Ratschlag. Manche machten es, manche wollten es.

Die technische Kontrolle der SSR24 Rennboliden offenbarte keine Mängel und mit etwas Verspätung eröffnete die erste Gruppe das Rennen.

Rennen

Da zwei 5er Gruppen (zusammengesetzt gemäss der Zwischenrangliste, Andy für Lukas in der Gruppe 1 und Peter komplettierte die Gruppe 2) separat auf die Zeitenjagd geschickt wurden, wusste man somit erst ganz zum Schluss, wie das Rennen ausgehen wird.

In der Gruppe 1 war klar: Fabrizio oder Markus auf Platz 1, wer folgt dahinter? Von der Gruppe 2 erwartete man Überraschungen, wer mit um die Podestplätze mitfährt. Talent dafür war genügend vorhanden. Die Gruppe 1 lieferte das, was von ihr erwartet wurde. Fabrizio versuchte die Rundenzeitenangriffe von Markus abzuwehren, was ihm aber über die Dauer des Rennens nicht wie sonst gelang. Markus fuhr dieses Mal einfach konstant und sehr schnell. Seine totale Rundengesamtzahl (340.76) scheint ein neuer Rekord zu sein. Der Faktencheck läuft und ist vielleicht bis Redaktionsschluss von diesem Bericht fertig. Erwähnenswert war auch das Duell von Michele und Pascal im ersten Durchgang. Rad an Rad, mal etwas mehr Abstand, mal etwas weniger, drehten sie beinahe synchron hinter und nebeneinander acht Minuten lang die Runden und lieferten sich einen epischen Zweikampf. Was zu diesem Zeitpunkt noch niemand wusste, dass Peter in der Gruppe 2 imaginär ebenfalls über die gesamte Renndauer mit Pascal «battlete». Auch hier kam es gefühlt zu einem erstmaligen Ereignis. Nach 40 Rennminuten zeigten die Bildschirme für Peter und Pascal dieselbe Rundenanzahl und denselben Sektor. Wow, wann hat es das schon mal gegeben?! Die Gruppe 2 bot auch Kampfsporteinlagen. So kam es im ersten Durchgang in Turn 1 zu einem markigen Aufeinandertreffen, der aufzeigte, dass auch hier vom Start weg voller Einsatz gegeben wurde.

Die Atmosphäre in unserem Rennlokal war locker, spannend und die Unterhaltung grossartig!

Rechtzeitig trifft der Fakten-Check ein: Anhand der Ranglisten aus den Scalära Cup Rennberichten seit dem Jahr 2021 war der Rundenrekord von Fabrizio bei 338 im Rennen #2 2024. Lukas gewann das Rennen #6 2023 mit 337 Runden. Mit deutlich weniger Runden gewannen auch Marco, Eberhard und Pascal in den Jahren 2021 bis 2022 Scalära Cup Rennen. Somit kann bestätigt werden, dass Markus mit 340.76 Runden einen neuen Scalära Cup Rekord aufgestellt hatte. Gratulation für diese tolle Leistung!

Die Meinung von Yannick (8. Platz)

«Das Rennen verlief gut und war sehr spannend. Mir machte es Spass, dass Peter mit uns mitgefahren ist, dass Mähna auch wieder mit dabei war und ich gegen meinen Teampartner Andy gewonnen habe. Zusammen mit Andy werden wir am Samstag Vollgas geben!»

Fazit

Immer locker bleiben und schnell fahren! Das Rennen zeigte viele heisse Duelle, in direktem Kontakt oder in der Ferne. Man sah eine Niveausteigerung auf der einen Seite und Erfahrung sammeln auf der anderen. Der Grundtenor war immer derselbe, alle freuten sich auf den bevorstehenden Schweizermeisterschaftslauf vom nächsten Samstag mit hoffentlich wieder vielen heissen Szenen. Let’s Race!

Agenda

15. Juni Swiss GT Series in Chur
28. August Scalära Cup Rennen 4
18. September Scalära Cup Rennen 5
5. Oktober Swiss GT Series in Neukirch-Egnach
23. Oktober Scalära Cup Saisonfinal Rennen 6
Im November Pizoggel 1000 (Langstreckenrennen)

PlatzFahrerin / FahrerRundenDurchschnitts-RundenzeitRückstand
1BR Markus Frei340.767.043 s 
2#9 Fäbi Reich336.747.128 s4.02 R
3#96 Pascal Hirsiger
(SC Peter Büschlen)*
334.1
334.1
7.183 s
7.184 s
6.66 R
6.66 R
4BR Michele Diez332.387.221 s8.38 R
5#13 Tamara Rensch331.87.233 s8.96 R
6#55 Eberhard Karp326.247.359 s14.52 R
7#16 Fabian Camenisch314.767.626 s26 R
8#11 Yannick Hirsiger304.387.886 s36.38 R
9#59 Andy Reich298.28.048 s42.56 R
Rangliste vom Rennen 3 / 2024 / *ausser Konkurrenz

Information zu unserem Partner Cartel 23

Ab sofort bekommst du mit dem Code MRC10 zehn Prozent Rabatt bei Cartel 23 im Shop (Kupfergasse 4, Chur) und Online. Hier der Link dazu -> Webshop Unterstütze unser einheimisches Kleiderlabel mit deinem nächsten Einkauf.

Tag des Bündner Sports

Tag des Bündner Sports

Wir sind dabei! Am Tag des Bündner Sports. Alle Infos dazu auf der speziellen Website. Besuche uns am Samstag, 25. Mai 2024, in den Sportanlagen Sand in Chur. Lerne dabei unser Hobby Slotcar und unseren Verein kennen.

DRIVE Fahre in unserem Verein Slotcar. Wir bieten dafür unsere Einsteigerserie MRC BEGINNER an.

RACE Fahre an unseren Rennen mit und habe viel Spass dabei.

RENT Unsere Rennbahn kann für verschiedene Anlässe gemietet werden. Erlebe dabei zusammen mit Freunden tolle Zeiten!

KONTAKT Mehr Informationen und uns kontaktieren kannst du hier und auf Instagram @mrc_chur

Scalära Cup: Bericht zum 2. Rennen 2024

Top 7even

Kurze Rede langer Berichterstattersinn: Fabrizio hat es wieder getan. Er wird zum Seriensieger. Da Tamara (krank, gute Besserung!), Eberhard (on Töfftour, gute Fahrt), Mähna (Musik, viel Erfolg) und der Langzeitabwesende Marco fehlten, musste sich Fabrizio «nur» gegen sechs Gegnerinnen und Gegner wehren. Yannick, unser Youngster, startete in sein Scalära Cup 2024 Abenteuer. Top 7even halt. Sofort nach Rennende ging es in die knallharte Analyse. Wo sind Fabrizios Schwachpunkte? Wo könnte man ihn knacken? Wer sollte ihn stoppen? Eingestehen mussten sich alle, dass Fabrizio neben seinem begnadeten Rennfahrertalent für konstant sauschnelle Rundenzeiten auch sehr viel für seine Siege macht, arbeitet, investiert. Er tüftelt, nicht nur an seinem Auto, und trainiert. Viel und ehrgeizig. Obwohl Seriensieger andernorts rasch langweilen, gönnen wir ihm die Siege und freuen uns mit ihm.

Warm Up

Als Vorbereitung bis Mittwoch und vor dem Rennen wurde fleissig geübt. So war es erneut kein Wunder, dass sich die Rundenzeiten um die sieben Sekunden einpendelten. Top 7even halt. Fast wie immer kurz vor knapp, musste Pascal an einem seiner Autos eine Reparatur vornehmen.
Die technische Wagenabnahme ging reibungslos über die Bühne, das Rennen konnte starten.

Rennen

Andy, mit neugestaltetem Handmade Music Slotcar, und Yannick nahmen das Rennen vor Publikum als Sechster und Siebter auf. Sie duellierten sich um die letzten beiden Plätze, wobei Yannick sich einen Rundenvorteil gegenüber Andy erfuhr.

Im Mittelfeld kämpften Michele und Pascal miteinander um den Anschluss nach ganz vorne. Was beiden aber nicht gelang. Denn Fabrizio, Markus und Lukas fuhren solide wie im ersten Rennen auf das Podest. Regelmässig wurden 7er Zeiten auf die Bildschirme gezaubert. Diese «PLZeiten» erinnerten immer wieder stark an die Churer Postleitzahl 7000. So sahen wir uns motiviert genauer hinzuschauen. Wir machten uns einmal auf den Weg durch die persönlich besten Rundenzeiten und entdeckten dabei eine kleine Tour. Mit 6.977 starten wir im bestimmt schönen Ruvigliana im Tessin, reisen dann mit 7.014 ins nahegelegene Trin und besuchen 7.493 Schmitten (Albula). Cool!

Die Meinung von Michele (5. Platz)

«Schade fehlten heute Tamara, Eberhard und Mähna. Trotzdem machte das Rennen grossen Spass. Das Niveau zuvorderst ist so enorm hoch, dass es sehr schwierig ist, ganz vorne mitfahren zu können.»

Fazit

Top Rennen. Top 7even. Nächste Gelegenheit nächster Versuch folgt, Fabrizio den ersten Platz abzuluchsen. Als Vorbereitung auf das Swiss GT Series Rennen können wir auf die Konkurrenz aus Zürich gespannt sein. Let’s Race!

Agenda

25. Mai Tag des Bündner Sports mit dem MRC Chur
12. Juni Scalära Cup Rennen 3
15. Juni Swiss GT Series Rennen in Chur

PlatzFahrerin / FahrerRundenDurchschnitts-RundenzeitRückstand
1#9 Fäbi Reich338.267.095 s 
2BR Markus Frei336.087.141 s2.18 R
3#97 Lukas Hirsiger332.227.224 s6.04 R
4#96 Pascal Hirsiger329.027.305 s9.24 R
5BR Michele Diez326.87.344 s11.46 R
6#11 Yannick Hirsiger309.47.757 s28.86 R
7#59 Andy Reich304.367.885 s33.9 R
Rangliste vom Rennen 2 / 2024

Scalära Cup: Bericht zum 1. Rennen 2024

Das war wohl nix…

Die Winterpause seit dem Pizoggel1000 Rennen, mit unserem Vereinstag, der Neujahrs-Challenge, der Bahnputzaktion und bis zur Swiss GT Series, interessiert jetzt niemanden mehr. Obwohl dieses kalte aber nicht slotcarfreie Zeitfenster auf verschiedene Arten äusserst kurzweilig überbrückt wurde und auch viel geboten hatte. Autos wurden repariert, neue Karossen lackiert, Vermietungen im Vereinslokal begrüsst, die Churia Auto vorbereitet und es wurde auch mal noch trainiert. Mit dem Start der neuen Scalära Cup Saison 2024 aber alles hinfällige Makulatur. Medial gepusht mit dem Slogan «Alle gegen den Champ!» und mit Aussicht auf die drei Tagespreise von unserem Partner Cartel 23 trafen sich Michele, Tamara, Markus, Andy, Eberhard, Fabrizio, Lukas und Pascal zum Season Opener in der Bündner Hauptstadt. Zum Schluss folgte der Satz mit X (Elon ist nicht gemeint ;-): Das war wohl nix. Ja. Aber. Jetzt erst einmal alles der Reihe nach.

Warm Up

Unser Rennstrecken Chef ad interim und Alleskönner Fabrizio zauberte nach der Bahnputzaktion einen hervorragenden Grip auf den Indoor-Stadtrundkurs. Die Rundenzeiten purzelten nicht erst im Warmup und manifestierten sich um 7.000 Sekunden und einige Hundertstel weniger. Man musste davon ausgehen, dass man im Rennen 1 nur mit einem sehr tiefen Rundendurchschnitt auf das Podest kommt.
Die erste technische Wagenabnahme offenbarte ein paar wenige Mängel, Holprigkeiten, die vor dem Qualifying sofort noch berichtigt wurden.

Qualifying

Andy hatte die Ehre und durfte die Spur auswürfeln. Die blaue 1 wollte niemand, so kam es zum zweiten Würfelwurf. Der Jokerplatz auf dem Würfel nutzte Andy und wählte doch noch die wenige gemochte Aussenspur. Er zelebrierte wortwörtlich den Saisonstart. Die Qualifikation entpuppte sich dann eher zu einem blauen Quählifying. Am besten mit der Herausforderung kam Tamara zurecht. Sie fuhr bis ganz nach vorne. Gefolgt von Lukas, Markus, Fabrizio (hat er etwa taktiert?), Eberhard, Pascal, Michele und Andy.

Rennen

Das Rennen, besonnen, ruhig und schnell, aber nie langweilig, ging vorüber wie im Nu. Wenige Unfälle hatten wenige Chaosphasen zur Folge. Was die Rhythmus Findung zum Beginn der Saison vereinfachte und unterstützte. Und so kam es wie es kommen musste, oder leider wie befürchtet. Fabrizio siegte, aber nur mit weniger als einer Runde Vorsprung vor Markus. Unser Bodensee Racer rettete sich eine halbe Runde vor Lukas, unserem Trainingsminimalisten, ins Ziel. Tamara solide auf dem vierten Platz vor dem 328er Trio Eberhard, Pascal und Michele (alle in derselben Runde). Andy zwar auf dem letzten Platz, aber mit beachtlichen 29 Runden mehr als vor einem Jahr. Bravo!

Fabrizio (1. Platz und Titeltitelverteidiger)

«Ein schlechtes Rennen von mir ging noch einmal gut für mich aus. Ob das mir mit dieser starken Konkurrenz noch einmal so gelingt, bezweifle ich.»

Fazit

Vielen Dank an Cartel 23 für die tollen Mützen als Tagespreise! Die grosse Vorfreude auf den Scalära Cup Durchgang 1 war berechtigt. Nicht nur der Blick in die Kristallkugel und Insiderwissen verraten, dass wird eine ganz besondere Scalära Cup Saison, diese vierte Ausgabe. Let’s Race!

Agenda

10. Mai und 12. Juni Scalära Cup Rennen 2 und 3
25. Mai Tag des Bündner Sports mit dem MRC Chur
15. Juni Swiss GT Series Rennen in Chur

PlatzFahrerin / FahrerRundenDurchschnitts-RundenzeitRückstand
1#9 Fäbi Reich335.467.154 s 
2BR Markus Frei334.767.169 s0.7 R
3#97 Lukas Hirsiger334.247.189 s1.22 R
4#13 Tamara Rensch331.087.25 s4.38 R
5#55 Eberhard Karp328.967.297 s6.5 R
6#96 Pascal Hirsiger328.487.307 s6.98 R
7BR Michele Diez328.147.315 s7.32 R
8#59 Andy Reich302.867.924 s32.6 R
Rangliste vom Rennen 1 / 2024

MRC BEGINNER

MRC BEGINNER

Die Einsteigerserie

Mit der neuen Einsteigerserie «MRC BEGINNER» wollen wir für Slotcar-Interessenten die Lücke zwischen Vermietungen und unseren Vereinsrennen auffüllen. Damit bieten wir eine echte und attraktive Alternative um Slotcar ohne grossen Aufwand als Hobby betreiben zu können. Genügend SSR24 Slotcar-Rennautos sind vom Verein gestellt und «Ready to Race (R2R)». Die Rennautos stehen mit den nötigen Reglern den Teilnehmer-Innen zur Verfügung bereit. Bei den Treffen am Freitagabend steht im Vordergrund, dass sich Interessierte regelmässig in unserem Vereinslokal für ein paar Stunden treffen können. Sie werden von Vereinsmitgliedern eingeführt und gecoacht. Diese Fahrerinnen und Fahrer befinden sich auf etwa demselben Leistungsniveau. Das gemeinsame trainieren und gegeneinander Rennen fahren macht dabei um so mehr Spass.

An der Churia Auto im Autohaus Willi (6. und 7. April) und beim Tag des Bündner Sports (25. Mai) sind wir präsent und stellen diese neue Einsteigerserie vor. Gerne beantworten wir auch Fragen dazu.

Wann: Freitagabend ab 18.30 Uhr bis ca. 21.30 Uhr
Termine 2024: 12. April, 3. Mai, 17. Mai, 24. Mai, 31. Mai, 7. Juni, 21. Juni
(Die Termine nach den Sommerferien werden noch bekanntgegeben)
Kosten: CHF 20.00 pro Abend, inbegriffen sind die Nutzung der Bahn, Auto und Regler, ein Süssgetränk
Durchführung: Nur bei genügender Beteiligung

Anmeldung: Via E-Mail an info@mrc-chur.ch Bitte Vorname, Name und Telefonnummer angeben

Swiss GT Series 2024

Swiss GT Series 2024

Krachende Momente

Unter anderen Voraussetzungen als gegenüber dem Vorjahr und deswegen auch mit etwas höheren Erwartungen reisten das Team MRC Chur (Tamara und Fabrizio) und das Team Knatterer Racing (Lukas und Pascal) am Freitagabend ins Slotcar Mekka Dietlikon. Die Vier absolvierten während der vergangenen 364 Tage ein paar Trainingseinheiten auf der Strecke im Kanton Zürich. Lukas und Fabrizio nahmen letzten November sogar am Unterländer Langstreckenrennen teil. Wir berichteten darüber.

WarmUp
Mehrere Einführungs- und Trainingsrunden am Freitagabend und letzte Vorbereitungen am Samstagvormittag halfen zur Entscheidungsfindung, mit welchem SSR24 Rennauto man das erste Rennen der Schweizermeisterschaft in Angriff nehmen möchte. Auch dieses Mal musste kurz vor der Wagenabnahme geflickt werden. Auf den letzten WarumUp Runden kann es halt immer wieder zu einem Zwischenfall kommen.

Qualifying
Hinter den rassigen Einheimischen, den schnellen Bodensee Racer, den routinierten Alpen Racer fuhren Lukas und Fabrizio vor die Mitstreiter aus dem Thurgau.

Rennen
Das Rennen entwickelte sich rasant und klarte schnell auf. Vorneweg die entfesselten Lokalmatadoren in ihrer eigenen Liga. Auf unaufhaltsamer Rekordjagd notabene. Die Racerin und Racer vom Bodensee und aus den A-CH-Alpen versuchten sich nicht abhängen zu lassen. Dahinter duellierten sich die Spätzünder und die zwei Churer Teams. Der Blick von Fabrizio, Tamara, Lukas und Pascal war leider mehr in den Rückspiegel gerichtet als nach vorne auf mögliche Überholmanöver. So entstanden knackige Kampfsportmomente im Tabellenkeller. Dies sorgte für heisse Fights, hartnäckige Duelle und für krachende Momente. Die Churer Autos zeigten sich nach den zweimal 5 mal 8 Minuten Renneinsatz, nach Adam Riese 80 Minuten Fahrzeit, ziemlich ramponiert. Es war ein turbulenter, spannender und sehr unterhaltsamer Saisonstart in die Schweizermeisterschaft 2024!

Fazit
Die entfesselten Zürcher und Racer Teams mit Vorteilen bei den Streckenkenntnissen und mehr Rennerfahrung auf der technisch anspruchsvollen Rennbahn liessen uns keinen Hauch von einer Chance. Zudem schienen die Rennautos aus Zürich, gegenüber unseren, bis ins letzte Detail an die oberste Leistungsgrenze gebracht zu sein. Wir steigerten unsere eigene Performance gegenüber dem letztjährigen Rennen beachtlich und das freute uns sehr!

Vielen Dank dem Slotclub.ch für die Durchführung des ersten Rennens im 2024.

Alle Resultate, Tabellen und noch mehr Fotos findest du hier: Link anklicken!

Agenda 2024
6./7. April Churia Auto mit MRC im Autohaus Willi -> (Link)
10. April Saisonstart Scalära Cup (mit Rennen im Mai, Juni, August, September und Oktober)
25. Mai Tag des Bündner Sports mit MRC in den Sportanlagen Sand -> (Link)
15. Juni Swiss GT Series in Chur (zweites von drei Rennen)

Let’s Race!

(Nach dem Rennen ist vor dem Rennen: Flicken, richten, kleben 😉

Der MRC im 2024

Der MRC im 2024

Unser Vereinsjahr in der Übersicht. Termine, Rennen, Events und Clubabende. Alles auf einen Blick.

Rennen

Scalära Cup
10. April, 15. Mai, 12. Juni, 21. August, 18. September, 23. Oktober
(Infos und Anmeldung für Nicht-Mitglieder hier)

Swiss GT Series
9. März (Dietlikon), 15. Juni (Chur), 5. Oktober (Neukirch-Egnach)
(Anmeldung hier)

«MRC Beginner»
Neue Einsteigerserie, ab Ende Mai, Infos folgen

Pizoggel1000
16. November Langstreckenrennen
(Ausschreibung folgt)

Termine / Events

Januar
7. Neujahrs-Challenge
31. Januar GV

April
6./7. Churia Auto im Autohaus Willi

Mai
25. Tag des Bündner Sports (Sportanlage Sand)

September
14. NSR Schweizermeisterschaftslauf (1:32)

Dezember
(tbd) Vereinstag

Clubabend

Jeden Mittwoch treffen wir uns ab 19 Uhr in unserem Vereinslokal. Alle die Interesse haben dürfen bei uns reinschauen.

Neujahrs-Challenge 2024

Neues Jahr – kein neuer Sieger

Vor einer Woche ins neue Jahr rüber gerutscht, heute rasend auf vier Rädern unterwegs. Drei Fahrerinnen und sieben Fahrer nutzten den gruslig kalten Wintersonntag und trafen sich am Morgen zum Warm Up für das erste Rennen im schneefrischen Kalender. Bis 12 Uhr wurde munter trainiert und im 5 Minuten-Takt pro Spur locker einige Runden gedreht.

Vor dem Schmaus an der Sandwich-Bar musste die technische Kontrolle vom eigenen Rennboliden bestanden werden. Unbeanstandet konnten sich alle vom Angebot, von den eigenen kreativen Fähigkeiten überraschen lassen und sich sein Lieblingsbrötchen zusammenstellen.

Das 3 Runden Qualifying ergab folgende Startaufstellung: Fabrizio, Lukas, Tamara, Markus, Pascal, Andy, Eberhard, Sabrina, Yannick, Leana.

Die zweite Gruppe begann das Rennen. Eberhard übernahm den Lead. Gefolgt vom Duell zwischen Andy und Yannick. Dahinter sammelten Sabrina und Leana Rennerfahrung.

Die erste Gruppe zog nach und zeigte sich gegebenermassen routinierter, schneller und weniger hektisch. Fabrizio und Markus fuhren vorne weg, Lukas zog nach, Tamara und Pascal machten die weiteren Plätze unter sich aus.

Fabrizio holte sich nach den Siegen 2022 und 2023 den Challenge Hattrick! Markus weniger als eine Runde dahinter auf dem zweiten Platz. Lukas vervollständigte das Podest als Dritter.

Lockerflockig und mit viel Spass eröffnete das Premierenrennen die Slotcar-Saison 2024.

Nächster Termin: GV am Mittwoch, 31. Januar 2024, mit Bekanntgabe des Rennkalenders 2024!

PlatzFahrerin / FahrerRundenDurchschnitts-RundenzeitRückstand
1#9 Fäbi Reich328.327.310 S 
2BR Markus Frei327.487.329 S0.84 R
3#97 Lukas Hirsiger324.827.389 S3.50 R
4#96 Pascal Hirsiger323.407.421 S4.92 R
5#13 Tamara Rensch321.047.477 S7.28 R
6#55 Eberhard Karp315.047.623 S13.28 R
7#11 Yannick Hirsiger300.427.989 S27.90 R
8#59 Andy Reich294.268.157 S34.06 R
9#26 Sabrina Hirsiger271.088.855 S57.24 R
10#8 Leana Derungs259.209.259 S69.12 R
Rangliste Neujahrs-Challenge 2024

30km Dietlikon: Bericht zum Langstreckenrennen

Winterliche Herausforderung

Noch im Anflug zur Rennstrecke wurden Fabrizio und Lukas bereits für die Verpflegung kontaktiert. Vor Ort eingetroffen durften sie mit ihren Rennautos auf der Bahn trainieren. In Dietlikon verbauten alle die Motoren, welche bereits bei der Schweizermeisterschaft zum Einsatz kamen. Die Churer Jungs machten sich daran die Rundenzeiten auf den Spuren auf ein ansprechendes Niveau «herunter zu fahren». Nach ca. einer Stunde Training konnten sich alle Fahrerinnen und Fahrer kulinarisch stärken. Die gemütliche Runde kam in Hektik, weil das Qualifying überraschend 😉 bevorstand. Noch schnell das Rennauto fertig machen, die Wagenabnahme überstehen und ab an die 3-Rundenaufgabe. Die Lokalmatadoren führten die Rangliste an, die Churer im soliden Mittelfeld.

Das Langstreckenrennen startete mit dem Sprint von 20 Runden pro Spur. Beide Gruppen mit fünf Fahrerinnen und Fahrer machten sich über die 100 Runden heiss für die Langdistanz. Die weniger Schnellen vom Sprintrennen durften sich an die 112 Runden pro Spur der Langdistanz machen. Dies ergab kleine Startveränderungen. Fabrizio und Lukas vertraten die Churer in der ersten Gruppe, Eberhard konnte sich einen Platz in der schnelleren Gruppe sichern und kam danach zum Einsatz. Mensch und Material kamen bei der Langdistanz an ihre Grenzen, wobei sogar Materialschaden zu beklagen war. Eine längere Reparaturzeit wurde mittels Ersatzwagen kompensiert. Dadurch blieben auch alle im Rennflow. Auch die Rennleitung musste die Belastung von einem solchen Langstreckenrennen ertragen und überprüfte Bahn und System. Dies bedingte einen Unterbruch, welcher aber auf das Renngeschehen keinen Einfluss hatte.

Zum Schluss rangierten sich die Churer auf den Plätzen 4 (Eberhard), 7 (Fabrizio) und 8 (Lukas). Sie zeigten sich zufrieden mit ihrer Leistung und dem erreichten Schlussrang. Bemerkenswert: Nach 30 Kilometern war der Abstand zwischen Fabrizio und Lukas lediglich 3 Sekunden, was nicht einmal eine halbe Runde bedeutet.

Mitten in der Nacht, begleitet von tanzenden Schneeflocken, schlichen die Bündner auf der winterlichen Autobahn langsamer als die Slotcarboliden in Richtung warmem Bett. Gegen 3.30 Uhr fand der coole Renntag ein müdes Ende.

Vielen Dank an die Organisatoren! Alle Infos und Ranglisten sind hier zu finden -> (diesen Link anklicken).